Gesund in den Frühling – darum darf Fisch als Booster nicht fehlen
RATGEBER | Im Westerwald blüht die Natur langsam aber sicher wieder auf: Die Zugvögel kehren gerade zurück, während die tierischen Aktivitäten in den ausgedehnten Wäldern des Mittelgebirges wieder zunehmen. Da verwundert es kaum, dass viele Menschen ihrem Körper jetzt etwas Gutes tun und ihre Gesundheit fördern wollen. Erste Sonnenstrahlen laden zum Spazieren ein, während die Tage länger werden und sich ausgiebiger genießen lassen. Wer Körper und Geist im Frühling etwas Gutes tun möchte, darf neben der vielen Bewegung allerdings eine gesunde Ernährung nicht vergessen. Denn: Nach der kalten Jahreszeit müssen Abwehrkräfte wieder aufgebaut und Energiereserven gefüllt werden. Welche Rolle Fisch dabei spielt, verraten wir nachfolgend.
Spaziergänge, Sport und Wanderungen: Erhöhten Energiebedarf bedenken
Nach einem langen Winter in den eigenen vier Wänden gibt es wohl nichts Besseres, als ausgiebige Spaziergänge und Wanderungen im Westerwald. Wer seine Neujahrsvorsätze in die Tat umsetzen möchte, treibt auch wieder vermehrt im Freien Sport. Die körperliche Aktivität steigt dadurch schnell an – was selbstverständlich auch den Energiebedarf erhöht. Anstelle zu leicht verfügbaren Kohlenhydraten zu greifen, die den Blutzucker in die Höhe treiben, kann eine gesunde Mahlzeit mit Lachs oder Makrele Sinn machen.
Die deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt, ein- oder zweimal die Woche Fisch zu essen. Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass je nach Fischsorte 100g Filet zwischen 20 und 24g Eiweiß bereitstellen können. Der hohe Proteingehalt ist für den Muskelerhalt und -Aufbau gleichermaßen wichtig und unterstützt deshalb optimal bei steigender Aktivität. Vor allem aber sättigt fettreicher Fisch wie von nordseefisch.de dank des höheren Kaloriengehalts, ohne schwer im Magen zu liegen und während des Spazierens für ein unangenehmes Völlegefühl zu sorgen.
Mit Omega-3-Fettsäuren das Herz-Kreislauf- und Immunsystem stärken
Der durch den Winter niedrigere Vitamin-D-Spiegel und das wechselhafte Wetter machen das Immunsystem anfälliger für Infekte. Aus diesem Grund ist der Frühling die ideale Jahreszeit, um sich der Stärkung der eigenen Abwehrkräfte zu widmen. Auch hierbei kann gesunder Fisch hilfreich sein: Dieser enthält nämlich langkettige Omega-3-Fettsäuren, die das Herz-Kreislauf-System unterstützen und entzündungshemmende Eigenschaften mitbringen. Gleichzeitig erhöhen Omega-3-Fettsäuren die Aktivität von Immunzellen, wodurch die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützt werden. Omega-3-Fettsäuren sind für den menschlichen Körper unverzichtbar und können nur über die Nahrung aufgenommen werden – umso wichtiger also, gerade in den kommenden Wochen ausreichend Fischsorten in den eigenen Speiseplan einzubauen.
Vitamine und Jod – für einen ausbalancierten Hormonhaushalt und Stoffwechsel
Neben Omega-3-Fettsäuren enthalten Fischfilets auch Jod und zahlreiche Vitamine. Das Spurenelement Jod trägt zu einer gesunden Schilddrüsenfunktion und damit auch einem ausbalancierten Hormonhaushalt bei. Dies wiederum wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus, der in den Wintermonaten oft in eine Art Energiesparmodus verfällt und träge machen kann. Fisch enthält aber auch Vitamin D und kann so dabei helfen, den im Winter entstandenen Mangel schnell wieder auszugleichen. Daneben sind Vitamin B12, Vitamin A, B6, B1 und B2, sowie Vitamin E enthalten. Sie alle spielen im Energiehaushalt eine zentrale Rolle und können deshalb der berühmten Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken. Kurzum: Wer im Frühjahr häufiger Fisch verzehrt, bereitet Immunsystem, Körper und Geist optimal auf die kommenden Monate vor. (prm)




















