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Nachricht vom 03.03.2026    

Gefahr durch Spionage-Anwerbung in sozialen Netzwerken

Die Sicherheitsbehörden in Rheinland-Pfalz schlagen Alarm: Soziale Netzwerke und Messenger-Dienste werden zunehmend genutzt, um Menschen für Spionage- und Sabotageaktivitäten anzuwerben. Innenminister Michael Ebling warnt vor den Gefahren dieser Entwicklung.

Warnung vor Low-Level-Agenten. Foto: Philip Dulian/dpa

Mainz. Die Sicherheitsbehörden in Rheinland-Pfalz warnen eindringlich vor gezielten Anwerbeversuchen für Spionage und Sabotage über soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste. Diese Aufträge reichen von einfachen Auskundschaftungen mit Foto- und Videoaufnahmen über Sachbeschädigungen und Drohnenüberflüge bis hin zu Brandstiftungen, erklärte Innenminister Michael Ebling (SPD) in Mainz. Besonders im Fokus stehen kritische Infrastrukturen, militärische Standorte und Unternehmen der Rüstungsindustrie.

"Sogenannte Low-Level-Agenten sind kein Randphänomen, sondern Teil gezielter Strategien fremder Staaten, um unsere Infrastruktur auszuspähen oder zu sabotieren", betonte der Innenminister. "Wer sich dafür anwerben lässt, ob bewusst oder unbewusst, wird zum Werkzeug gegen die Sicherheit unseres Landes." Auch bedeutende militärische Liegenschaften, kritische Infrastrukturen sowie Wirtschaftsunternehmen in Rheinland-Pfalz könnten so ins Visier fremder Staaten geraten.




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Diese Methode wird aktuell vor allem mit Russland in Verbindung gebracht, berichtete Ebling. Vor allem junge Menschen würden häufig mit der Aussicht auf schnelle finanzielle Entlohnung rekrutiert. "Den Betroffenen ist dabei oft nicht bewusst, im Auftrag und Interesse eines anderen Staates zu handeln." Teilweise werde im Netz auch aktiv für entsprechende Sabotagetätigkeiten geworben, sodass Kontakt auch auf eigene Initiative aufgenommen werden könne.

Der Verfassungsschutz in Rheinland-Pfalz ist unter der Telefonnummer 06131 16-3773 sowie per Mail unter SPOCHybrid@mdi.rlp.de für Hinweise und Fragen erreichbar. Informationen zur Kampagne der Sicherheitsbehörden sind nach Angaben des Innenministeriums unter https://www.bka.de/DE/Landingpages/LLA/lla_node.html abrufbar. (dpa/bearbeitet durch Red)


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