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Pressemitteilung vom 03.03.2026    

Zukunft des Ignatius-Lötschert-Hauses in Horbach gesichert

Die Zukunft des Seniorenzentrums Ignatius-Lötschert-Haus in Horbach schien ungewiss. Doch nun gibt es positive Signale von den Trägern, die Hoffnung auf eine Weiterentwicklung und Investitionen am Standort machen.

Mitglieder des Fördervereines für das Ignatius-Lötschert-Haus überzeugten sich in den Räumen der Tagespflege vom dortigen Raumbedarf bei zunehmender Auslastung. (Foto: Uli Schmdit)

Horbach. Das Seniorenzentrum Ignatius-Lötschert-Haus im Buchfinkenland kann zuversichtlich in die Zukunft blicken. Die Alexianer und die Dernbacher Gruppe Katharina Kasper als Träger der Einrichtung haben bekräftigt, dass sie das Haus weiterentwickeln und investieren wollen. "Wir stehen zum Haus, wollen es weiterentwickeln und am Standort investieren", so die klare Botschaft der Verantwortlichen. Der Förderverein des Hauses, der aktuell 144 Mitglieder zählt, unterstützt diese Pläne vollumfänglich.

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Fördervereins war die Teilnahme allerdings gering: Nur 13 Personen waren anwesend, darunter fünf Vorstandsmitglieder und drei Mitarbeitende. Uli Schmidt, Vorsitzender des Vereins, drückte seinen Unmut über das geringe Interesse aus: "Wir leben im schnell voranschreitenden demografischen Wandel, die Gesellschaft altert im Rekordtempo und es kommen für die meisten Menschen noch viele spürbare Probleme auf uns zu." Auch Benno Heibel, ehemaliger Heimleiter, äußerte Bedenken: "Durch Austritte aus dem Verein und geringstmögliche Teilnahme an der Mitgliederversammlung ist das jedenfalls nicht möglich."



Trotz dieser Herausforderungen herrscht im Seniorenzentrum Aufbruchstimmung. Das neue Leitungsteam um Heimleiterin Nadine Galke hat bereits zwei Pflegefachkräfte aus Kenia eingestellt und bildet sie aus. Zudem wurden Anreize für mobilisierende Pflege geschaffen. Schriftführer Franz-Josef Jung berichtete von erfolgreichen Veranstaltungen wie dem Neujahrsempfang unter dem Motto "Pflegerevolution" und dem Demenztheater. Für das Jahr 2026 sind weitere Aktionen geplant, darunter der Arbeitseinsatz "Aktion Wühlmaus" am 7. November.

Barbara Spiegelhoff, die Gemeindeschwester plus der Verbandsgemeinde Montabaur, betonte die Wichtigkeit der Vorbereitung auf den demografischen Wandel: "Es kommt ein demografischer Tsunami auf uns zu, weshalb wir uns jetzt überlegen müssen, wie wir alt werden wollen und was wir vor Ort dafür tun müssen." Ein Besuch der Tagespflege zeigte, dass der Bedarf an seniorengerechten Aktivitäten wächst, sodass möglicherweise bald eine zweite Gruppe eröffnet wird. (PM/Red)


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