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Pressemitteilung vom 28.02.2026    

Neuer Kleinbus für Caritas-Tagesförderstätte Wirges: Mehr Mobilität und Teilhabe

Die Caritas-Tagesförderstätte in Wirges hat einen neuen Kleinbus erhalten, der die Mobilität und soziale Teilhabe ihrer Nutzer erheblich verbessern soll. Bei der offiziellen Übergabe im Autohaus Krah in Herschbach wurde die Bedeutung des Fahrzeugs für die Tagesförderstätte hervorgehoben.

Felix Krah (rechts) und Wolfgang Krah (Mitte) vom Autohaus Krah übergeben den neuen VW Crafter für die Caritas-Tagesförderstätte offiziell an Caritasdirektorin Stefanie Krones (von links), Armin Gutwald, Geschäftsführer der Caritas-Werkstätten, sowie Hannah van Bonn, Leiterin der Tafö in Wirges. (Foto: Caritasverband WWRL/Holger Pöritzsch)

Herschbach/Wirges. Die Caritas-Tagesförderstätte (Tafö) in Wirges hat ihren Fuhrpark um einen modernen VW Crafter erweitert. Der neue Kleinbus wurde im Autohaus Krah in Herschbach offiziell übergeben. Wolfgang Krah, Chef des Autohauses, und sein Sohn Felix Krah überreichten das Fahrzeug an Stefanie Krones, Caritasdirektorin, Armin Gutwald, Geschäftsführer der Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn, und Hannah van Bonn, Leiterin der Tagesförderstätte.

"Mobilität bedeutet für unsere Beschäftigten immer auch Lebensqualität, Selbstbestimmung und soziale Teilhabe", erklärte Stefanie Krones bei der Übergabe. "Mit dem neuen Bus schaffen wir bessere Voraussetzungen, um individuelle Bedarfe noch flexibler und sicherer zu berücksichtigen. Dafür sind wir sehr dankbar." Der bisherige Bus, ein Ford Transit, war nach zwölf Jahren im Einsatz veraltet. "Er hat seine Dienste geleistet", sagte Armin Gutwald. "Aber Technik und Anforderungen entwickeln sich weiter. Deshalb freuen wir uns sehr über dieses deutlich modernere Fahrzeug." Die Anschaffung des neuen Busses wurde durch die Förderung der Aktion Mensch ermöglicht.

Ausstattung des neuen Kleinbusses
Der VW Crafter bietet Platz für acht Personen und zeichnet sich durch ein flexibles Innenraumkonzept aus. Das Smartfloor-Sitzsystem erlaubt eine anpassbare Sitzanordnung, sodass beispielsweise vier Läufer und zwei Rollstuhlfahrer gemeinsam reisen können. "Das gibt uns enorme Flexibilität im Alltag", so Hannah van Bonn. Ein AMF Linear-Rollstuhllifter erleichtert den Einstieg erheblich und sorgt für mehr Komfort. Zusätzliche elektronische Trittstufen und größere Fenster verbessern die Sicherheit und Sichtverhältnisse.



Zusammenarbeit zwischen dem Autohaus und der Caritas
Die Wahl fiel bewusst auf das Autohaus Krah, da es einen guten Ruf genießt und regional ansässig ist. "Gerade mit Blick auf künftige Serviceleistungen war uns die regionale Partnerschaft wichtig", ergänzte Stefanie Krones. Zwischen dem Autohaus und der Caritas bestehen bereits Berührungspunkte, da Praktikanten der Viweca-Abteilung dort tätig waren. "Wir haben bislang immer sehr gute Erfahrungen mit der Caritas gemacht und freuen uns jetzt, sie auch als Kunden gewonnen zu haben", sagte Wolfgang Krah.

Zukünftige Fahrten bereits in Planung
Zukünftig wird der Bus für Tagesausflüge, Besorgungen und Ferienfreizeiten genutzt. "Fahrten nach Holland und Norddeutschland sind bereits in Planung", berichtete Hannah van Bonn. Die 1988 eröffnete Tagesförderstätte bietet erwachsenen Menschen mit schweren Behinderungen einen inklusiven Förder- und Lebensraum. Insgesamt stehen 32 Plätze zur Verfügung, zusätzlich gibt es seit 2016 eine werkstattnahe Gruppe in Montabaur für acht Personen. "Wir schaffen einen Lebensraum, in dem Individualität und soziale Integration einen hohen Stellenwert haben", betonte van Bonn. "Der neue Bus hilft uns dabei ganz konkret - jeden Tag." (PM/Red)


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