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Nachricht vom 24.02.2026    

Schlaglöcher in Rheinland-Pfalz: Winter sorgt für marode Straßen

Nach einem frostigen Winter zeigt sich auf den Straßen von Rheinland-Pfalz ein bekanntes Problem: Schlaglöcher. Diese stellen nicht nur ein Ärgernis, sondern auch ein Sicherheitsrisiko dar. Die zuständigen Behörden planen umfangreiche Maßnahmen zur Behebung der Schäden.

Schlaglöcher in Rheinland-Pfalz. Foto: Michael Brandt/dpa

Mainz. Nach dem frost- und schneereichen Winter müssen in Rheinland-Pfalz mehr Schlaglöcher repariert werden als im Vorjahr. "Wir gehen davon aus, dass wir im Frühjahr umfangreichere Sanierungsmaßnahmen durchführen müssen", teilte der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz mit. Zwischen Oktober 2025 und Februar dieses Jahres wurden bereits rund 25.000 mehr Schlaglöcher beseitigt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Jahr 2025 mussten die Straßenmeistereien 14 Prozent weniger Schlaglöcher flicken als 2024 - insgesamt rund 271.700. Im Jahr 2024 waren es noch 314.100.

In großen Städten und auf Autobahnen in Rheinland-Pfalz zeigt sich ein gemischtes Bild: Während Trier und Kaiserslautern mehr Schlaglöcher als im Vorjahr zählen, bleibt deren Anzahl auf Autobahnen und im Stadtgebiet von Koblenz etwa gleich. Dies teilten die Autobahngesellschaft des Bundes und die Stadtverwaltungen mit.

Neben dem Wechsel von Frost- und Tauwetter begünstigen Streusalz und Regenwasser die Bildung von Schlaglöchern auf ohnehin rissigen Fahrbahnen. Wasser kann in feine Risse eindringen und bei Frost zu Aufbrüchen führen. Die Stadt Trier macht zudem eine sanierungsbedürftige Infrastruktur und zunehmenden Schwerlastverkehr verantwortlich. Besonders stark befahrene Straßen müssen mehrmals pro Jahr ausgebessert werden, so die Verwaltungen in Koblenz und Kaiserslautern.




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Auf den Autobahnen gibt es nur vereinzelt Fahrbahnschäden durch winterliche Witterung. Lediglich auf der A61 bei Schifferstadt sind wegen des Winterwetters mehr Schäden als im Vorjahr zu verzeichnen. Bis die Schlaglöcher ausgebessert sind, können Tempo-Limits verhängt werden. Auf der A6 zwischen Kaiserslautern-West und dem Autobahndreieck Kaiserslautern gilt momentan Tempo 80, auf der A63 Richtung Mainz maximal Tempo 100.

Für die Verkehrssicherheit sind Bund, Land und Landkreise verantwortlich, während in Stadtgebieten die Kommunen zuständig sind. Momentan werden Schlaglöcher provisorisch mit Kaltasphalt gefüllt und Warnschilder aufgestellt. Nachhaltiger sei das Herausstemmen oder Herausfräsen mit anschließender Verfüllung durch Heißasphalt, erklärte die Stadt Koblenz. Größere Sanierungen hängen von der Haushaltslage ab, wichtige Ausbesserungen laufen unabhängig davon. Die Stadt Trier gab im gesamten Jahr 2025 rund 47.000 Euro für Kaltasphalt aus - in den ersten Monaten dieses Jahres war es bereits mehr. (dpa/bearbeitet durch Red)


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