Kandidatin für die Landtagswahl 2026: Jenny Groß (CDU)
Am Sonntag, 22. März, stehen die rheinland-pfälzischen Landtagswahlen 2026 an. Doch wer sind die Direktkandidierenden, denen wir unsere Stimme geben sollen, was sind ihre Vorstellungen und Ziele für unsere Region? Die Kuriere haben nachgefragt und allen die gleichen Fragen geschickt. Hier die Antworten von Jenny Groß (CDU)
Wahlkreis Montabaur. Unverfälscht und echt sollen die Antworten der Kandidierenden zur Landtagswahl sein. Deshalb sind alle Antworten original zitiert, ohne Bewertung, ohne Kommentar, ohne Kürzung oder Anmerkung. Die Aussagen der Politiker spiegeln nicht die Meinung der Kuriere wider, sondern ausschließlich die des Kandidierenden. Hier sind die Antworten von Jenny Groß (CDU).
Wofür haben Sie sich bisher politisch engagiert – und wieso?
Mein Engagement galt von Anfang an den Themen, die den Alltag der Menschen in meiner Heimat direkt berühren. Besonders am Herzen lag mir immer die Bildungspolitik: Ich habe mich dafür eingesetzt, dass Schulen moderner werden, dass unsere Kinder die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, und dass Lehrkräfte mehr Zeit fürs Lehren haben statt für Bürokratie. Denn ich bin überzeugt: Gute Bildung ist die Grundlage für Zusammenhalt, Chancengleichheit und Zukunftschancen. Daher bin ich sehr gerne im Bildungsausschuss des Landtages und für meine Fraktion die bildungspolitische Sprecherin.
Außerdem habe ich mich in meiner Kommune für die medizinische Versorgung eingesetzt, gerade auf dem Land. Ich weiß aus vielen Gesprächen und aus eigener Erfahrung, wie schwierig es geworden ist, einen Hausarzt oder Facharzt zu finden oder schnelle Hilfe zu bekommen.
Auch das Ehrenamt und Vereine habe ich immer unterstützt, weil sie das Rückgrat unseres gesellschaftlichen Lebens sind - ob bei der freiwilligen Feuerwehr, im Sport oder in der Nachbarschaftshilfe. Mein Ziel war es immer, dieses Engagement zu stärken, weil es unser Zusammenleben prägt und gerade im ländlichen Raum unverzichtbar ist.
Gewählt habe ich diese Schwerpunkte, weil sie nicht abstrakt sind, sondern weil ich sie tagtäglich bei den Menschen vor Ort erlebe. Politik darf nicht am grünen Tisch entstehen, sondern muss sich an der Wirklichkeit orientieren - daran richte ich mein Engagement aus. Daher bin ich auch seit 2009 in der Westerwälder Kommunalpolitik, sowohl im Kreistag als auch im Verbandsgemeinderat Wallmerod seit der letzten Kommunalwahl 2024. Hier sehe ich direkt, welche Auswirkungen Gesetze von Landesebene haben und kann die politischen Ebenen miteinander verbinden.
Grundsätzlich nehme ich aus allen Terminen, Gesprächen und Mails viele verschiedene Themen mit und stelle dann auch entsprechende Anfragen an die Landesregierung, begleite diese und setze mich ein.
Was muss sich in Rheinland-Pfalz dringend verändern?
Rheinland-Pfalz braucht einen politischen Neuanfang, bei dem wieder die Menschen und ihre Lebensrealität in den Mittelpunkt rücken. Als CDU wollen wir das Land mit einer neuen Kultur des Hinsehens, Zuhörens und Anpackens voranbringen.
Unser Land braucht einen "politischen Aufbruch" für ein funktionierendes Rheinland-Pfalz mit Fokus auf Bildung, Gesundheit, Wirtschaft, Kultur, kommunale Stärke und Sicherheit. Ziel ist, dass wir ein modernes, wirtschaftlich stärkeres und sozial stabileres Rheinland-Pfalz für alle Generationen gestalten.
Was sollte sich ändern, damit die Gesundheitsversorgung im Wahlkreis stabil und zuverlässig bleibt?
Die Gesundheitsversorgung muss im ganzen Land - auch im ländlichen Westerwald - stabil und zukunftssicher bleiben. Dafür sind vier Punkte entscheidend:
Haus- und Facharztpraxen stärken.
Mehr Anreize für Niederlassungen im ländlichen Raum: bessere Förderung, unbürokratische Gründungszuschüsse, flexible Arbeitsmodelle, Gemeinschaftspraxen und Telemedizin. Landarztquoten und Rückkehrprogramme für junge Ärztinnen und Ärzte sind wichtige Bausteine.
Krankenhäuser sichern und modernisieren.
Höhere Investitionsmittel des Landes, mehr Kooperation zwischen Kliniken und eine starke Grund- und Notfallversorgung. Qualität und Standortdichte müssen sich an den regionalen Bedürfnissen orientieren. Die Geburtenstation und Frauenheilkunde am Standort Dernbach müssen erhalten und möglichst ausgebaut werden.
Pflege stärken.
Mehr Ausbildungskapazitäten, weniger Bürokratie und bessere Arbeitsbedingungen, damit Pflegekräfte entlastet werden und mehr Zeit für Patientinnen und Patienten haben.
Digitalisierung nutzen.
Telemedizin, Videosprechstunden und bessere digitale Vernetzung helfen, Wege zu sparen, Wartezeiten zu verkürzen und Versorgungslücken zu schließen.
So bleibt die Gesundheitsversorgung im Westerwald verlässlich - für alle Generationen.
Was sind aus Ihrer Sicht die dringendsten Infrastrukturprobleme in Ihrem Wahlkreis (Straßen, Brücken, ÖPNV, digitale Netze) – und welche drei Projekte würden Sie in der nächsten Legislaturperiode priorisieren?
Wir brauchen sowohl auf den Straßen für die Mobilität mehr und vor allem schnellere Wege, damit unsere Landesstraßen sicherer werden. Wir leben in einer Region mit sehr viel Individualverkehr, der ÖPNV wird mehrheitlich für den Schülertransport genutzt. Mir ist wichtig, dass wir ebenso den Ausbau der Rad- und Fußwege dringend ausbauen, denn das Radfahren wird neben dem Tourismus auch für den Weg zur Arbeit genutzt und damit immer beliebter. Schlaglöcher, schlechte Fahrbahnbeläge und unzureichende Brückenunterhaltungen sind auch in meinem Wahlkreis spürbar.
Insgesamt steht Rheinland-Pfalz vor einem großen Investitionsstau in Infrastruktur, der sich auch lokal bemerkbar macht. 35 Jahre SPD haben unseren Straßen nicht gut getan. Ein zentraler Punkt ist zudem die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge! Straßen sind eine öffentliche Daseinsfürsorge!
Meine drei Projekte, die ich im ersten Schritt in der neuen Legislaturperiode angehen werde, sind die L 318 - Ortsumgehung Nentershausen, L 313 zwischen Mogendorf und Oberhaid sowie der Rad-Fußweg entlang der L 326 (Holler-Montabaur).
Die neue Landesregierung muss sich aber ebenso für den einzigen ICE Bahnhof im Land einsetzen, dies ist der Bahnhof in Montabaur! Hier werde ich mich mit Nachdruck mit den kommunalen Verantwortungsträger und dem Land zusammensetzen, um endlich die Taktung der Verbindungen für die Pendler zu verbessern und natürlich um das Gebäude endlich wieder sauber, sicher und modern zu gestalten
Ebenso ist die Sicherstellung von Glasfaser-Anschlüssen für alle Gemeinden im Wahlkreis wichtig, sowie der Ausbau von 5G und einer besseren Ladeinfrastruktur-Vernetzung, um digitale Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftschancen für Unternehmen, Schulen und Haushalte zu verbessern. Ohne leistungsfähige digitale Netze verliert der ländliche Raum im Wettbewerb um Fachkräfte, Gewerbeansiedlung und Home-Office-Arbeit.
Wo sehen Sie die Grenzen der Koexistenz von Wolf und Weidetierhaltung, und unter welchen Bedingungen befürworten Sie die Entnahme einzelner Tiere? Wie sollte das Spannungsfeld zwischen Naturschutz, Tierwohl, Wolfsvorkommen und der Sicherung der Weidetierhaltung in Rheinland-Pfalz künftig politisch ausbalanciert werden?
Eine verantwortungsvolle Politik in Rheinland-Pfalz muss das Spannungsfeld zwischen Wolfsschutz, Weidetierhaltung, Tierwohl und Naturschutz ehrlich lösen.
Die Koexistenz stößt dort an Grenzen, wo Existenzen von Weidetierhaltern bedroht sind oder wiederholte Risse trotz Herdenschutzmaßnahmen auftreten - gerade in Regionen mit höherem Wolfsvorkommen wie dem Westerwald. Die wirtschaftliche und psychische Belastung der Betriebe darf nicht ignoriert werden.
Ich befürworte die gezielte Entnahme einzelner Problemwölfe, wenn wiederholt Nutztiere trotz wirksamer Schutzmaßnahmen gerissen werden und andere Mittel ausgeschöpft sind. Das muss rechtssicher, nachvollziehbar und unbürokratisch möglich sein. Prävention hat Vorrang - aber der Schutz der Herden und der Betriebe wiegt ebenso schwer.
Dazu gehören:
praxisnahe und unbürokratische Förderung von Herdenschutz,
schnelle und einfache Entschädigungen und
ein verlässliches Monitoring und transparente Kommunikation mit Landwirten, Naturschutz und Kommunen.
Naturschutz und Weidetierhaltung dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Ziel ist eine lebendige Kulturlandschaft, in der Artenschutz und wirtschaftlich tragfähige Weidetierhaltung gemeinsam möglich bleiben.
Welche drei wirtschaftspolitischen Schwerpunkte wollen Sie in Rheinland-Pfalz setzen, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen, insbesondere im industriellen Mittelstand und bei Start-ups?
Das Ziel: Rheinland-Pfalz bleibt ein Land, das Innovation, Unternehmergeist und sichere, gut bezahlte Arbeit vereint. Wir schaffen die Rahmenbedingungen, damit Wirtschaft, Mittelstand und Start-ups Zukunft gestalten und Wohlstand sichern können.
Mittelstand und Industrie digital und klimafest machen
Der industrielle Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft in Rheinland-Pfalz. Wir wollen seine Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Investitionen in Digitalisierung, Forschung und Innovation stärken. Dazu gehören Entbürokratisierung, technologieoffene Energiewende sowie verlässliche und bezahlbare Energieversorgung. Unternehmen sollen Planungssicherheit haben, damit sie in Standorte und Beschäftigte investieren. Gleichzeitig unterstützen wir gezielt Transformationsprozesse, etwa im Maschinenbau, in der Chemie und im Automotive-Sektor.
Starke Gründungskultur und Förderung von Start-ups
Wir setzen uns für ein Land ein, das Unternehmensgründungen erleichtert - von der Entbürokratisierung über schnellere Genehmigungen bis hin zu mehr Zugang zu Wagniskapital. Start-ups im Bereich Hightech, Bioökonomie, IT und erneuerbare Energien wollen wir gezielt fördern. Dafür braucht es Gründerzentren, bessere Beratung und niedrigere bürokratische Hürden. Wir wollen, dass Rheinland-Pfalz für Talente und neue Ideen attraktiv bleibt.
Praxisnahe Aus- und Weiterbildung für den Arbeitsmarkt von morgen!
Die Arbeitsplätze der Zukunft entstehen dort, wo Menschen mit den richtigen Kompetenzen tätig sind. Wir unterstützen Unternehmen bei der Qualifizierung von Beschäftigten, schaffen Anreize für duale Ausbildung und flexible Weiterbildungsangebote. Die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Berufsschulen ist dafür ein zentraler Faktor. So sichern wir Fachkräfte und erleichtern den Wandel, etwa durch Förderung von Digitalisierungskompetenzen und Kooperationen mit Hochschulen.
Was ist Ihr Konzept, damit der Strukturwandel (Klimaschutz, Digitalisierung, Fachkräftemangel) nicht zulasten der ländlichen Räume geht?
Dafür habe ich drei Grundsätze:
Infrastruktur und Digitalisierung im ländlichen Raum beschleunigen
Damit ländliche Regionen wettbewerbsfähig bleiben, setzen wir konsequent auf den Ausbau von Glasfaser und 5G, besser ausgebaute Verkehrswege und ÖPNV, sowie auf wohnortnahe Gesundheits- und Bildungsangebote. Wir erleichtern Homeoffice, mobile Arbeit und neue Arbeitsmodelle, indem wir im gesamten Land echte digitale Infrastruktur schaffen. So wird der ländliche Raum ein attraktiver Standort für Unternehmen und Familien.
Wirtschaftliche Vielfalt stärken und Gleichwertigkeit sichern
Wir fördern gezielt den Mittelstand, die Land- und Forstwirtschaft sowie handwerkliche und kreative Betriebe im ländlichen Raum. Dafür wollen wir Förderprogramme entbürokratisieren, regionale Innovationsnetzwerke stärken und Wertschöpfungsketten vor Ort schließen. Klimaschutz-Maßnahmen, wie erneuerbare Energien oder energetische Gebäudesanierung, werden speziell auf die Potenziale der Regionen zugeschnitten. Ziel ist, dass Arbeitsplätze und Wohlstand entstehen - und keine Abwanderung erzwungen wird.
Fachkräfte sichern und regionale Bildung stärken
Der Kampf gegen den Fachkräftemangel funktioniert dann, wenn Ausbildung, Weiterbildung und Qualifizierung direkt in der Fläche gestärkt werden. Wir machen unsere Berufsschulen, Hochschulstandorte und Bildungspartnerschaften fit für die Herausforderungen der Zukunft. Dazu gehören praxisnaher Unterricht ebenso wie der Ausbau dualer Studiengänge und digitaler Lernangebote. Familie und Beruf müssen vereinbar sein - dafür fördern wir Kita-Ausbau, Ganztagsschulen und flexible Arbeitszeiten im ländlichen Raum.
Strukturwandel gelingt nur mit dem ländlichen Raum, nicht gegen ihn. Deshalb schaffen wir mit der CDU in Rheinland-Pfalz echte Teilhabe: durch moderne Infrastruktur, wirtschaftliche Perspektiven und wohnortnahe Bildung. Wir sorgen dafür, dass der Wandel Chancen bringt - und jeder Ort Zukunft hat.
Wie wollen Sie die Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz in den kommenden fünf Jahren gestalten – insbesondere mit Blick auf Unterrichtsqualität, Lehrkräftegewinnung, Inklusion, Digitalisierung der Schulen und Entlastung von Schülern und Lehrkräften?
Als Lehrerin, Landtagsabgeordnete und Mutter bringe ich mich gemeinsam mit meiner Fraktion gerade im Bildungsbereich ein, denn dort sind die Probleme in den letzten Jahren sehr deutlich geworden. Es braucht eine Bildungswende und die geht nur mit uns!
Unsere Bildungspolitik für die nächsten fünf Jahre: Gute Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft von Rheinland-Pfalz. Leider hinkt unser Land bei der Unterrichtsqualität, der Ausstattung der Schulen und der Lehrkräftegewinnung weit hinterher. Das möchte ich als Teil der CDU grundlegend ändern.
Unterrichtsqualität stärken:
Wir setzen uns dafür ein, dass Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen im Mittelpunkt stehen. Um dafür die richtigen Grundlagen zu legen, braucht es kleinere Klassen, gezielte Förderprogramme, mehr Lernzeit und eine bessere individuelle Förderung. Schulen müssen wieder Orte werden, an denen echte Leistungs- und Aufstiegschancen möglich sind.
Lehrkräftegewinnung:
Wir wollen das Lehramtsstudium praxisnäher gestalten, Quereinsteiger gezielt fördern und den Beruf deutlich attraktiver machen - etwa durch bessere Arbeitsbedingungen, moderne Ausstattung und echte Wertschätzung. Unnötige Bürokratie werden wir abbauen, damit Lehrkräfte wieder Zeit für ihre eigentliche Aufgabe haben: guten Unterricht machen.
Inklusion:
Gute Inklusion braucht Ressourcen, ausreichend sonderpädagogische Fachkräfte, multiprofessionelle Teams und individuelle Lösungen vor Ort. Wir wollen mehr Geld für Fortbildungen und Personal bereitstellen, aber auch die Förderschulen stärken, wo sie gebraucht werden - immer auf Augenhöhe mit Eltern und Lehrkräften. Wir haben sehr gute Förderschulen und diese bleiben mit uns erhalten!
Jedes Kind soll auch weiterhin die geeignete Schule besuchen können, wir erhalten ebenso das gegliederte Schulsystem.
Digitalisierung der Schulen:
Rheinland-Pfalz braucht eine flächendeckende digitale Schulausstattung - von WLAN bis Endgeräte - und verpflichtende digitale Kompetenzen in den Lehrplänen. Wir setzen auf eigene IT-Administratoren an jeder größeren Schule und kontinuierliche Fortbildungen für Lehrkräfte. Digitalisierung ist für uns Fortschritt, kein Selbstzweck: Sie muss zeitgemäßes Lernen sinnvoll unterstützen.
Entlastung von Schülern und Lehrkräften:
Wir wollen Unterrichtsausfall klar reduzieren, Bürokratie konsequent abbauen und Beratungs- sowie Unterstützungsangebote ausbauen. Schülerinnen und Schüler brauchen mehr Zeit zum Lernen und zur persönlichen Entwicklung - daher setzen wir auf ein Abitur nach vollen neun Jahren, mit uns fällt das Abitur nach 12,5 Jahren weg. Es bleibt natürlich das G8-GTS-Abitur, damit nach acht Jahren, erhalten. Aber mit dem Sonderweg in Rheinland-Pfalz, Abitur im März, ist dann Schluss.
Abschließend: In fünf Jahren soll kein Kind mehr zurückbleiben und keine Lehrkraft mit den Herausforderungen allein gelassen werden. Bildung muss wieder Aufstieg ermöglichen und zum Herzstück der Landespolitik werden - dafür stehe ich und dafür steht die CDU.
Deshalb sind Sie in die Partei eingetreten, für die Sie als Kandidatin antreten:
Ich bin in die CDU eingetreten, weil ich davon überzeugt bin, dass Politik Verantwortung übernehmen muss - für unser Land, für unsere Region und für die nächste Generation.
Die CDU steht für mich für eine Politik der Vernunft, der Verlässlichkeit und des Maßes. Sie verbindet wirtschaftliche Stärke mit sozialer Verantwortung, steht fest auf dem Fundament unseres christlichen Menschenbildes und bekennt sich klar zu Freiheit, Sicherheit und Zusammenhalt.
Gerade hier im Westerwald - in den Verbandsgemeinden Wirges, Wallmerod, Montabaur und Ransbach-Baumbach - brauchen wir eine Politik, die den ländlichen Raum ernst nimmt: gute Infrastruktur, starke mittelständische Unternehmen, sichere Arbeitsplätze, verlässliche Bildung und eine solide Finanzpolitik.
Ich bin eingetreten, weil ich nicht nur kritisieren, sondern gestalten wollte. Weil ich Verantwortung übernehmen möchte - und weil ich überzeugt bin, dass die CDU die richtigen Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit gibt: wirtschaftliche Stabilität, sichere Kommunen, leistungsfähige Schulen und echte Zukunftschancen für unsere Heimat.
Politik lebt vom Mitmachen. Deshalb kandidiere ich erneut für den Landtag.
Worüber können Sie lachen?
Situationsbedingte Komik, lustige Momente und Worte mit unseren Kindern, gutes Kabarett
Was löst bei Ihnen Frust aus oder macht Sie sogar wütend?
Fake-News, Hass und Hetze. Ebenso wenn Menschen eine Aussage oder ein Thema verkürzt und falsch darstellen.
Welche Schlagzeile würden Sie gerne mal lesen?
Rheinland-Pfalz ist wieder an der Spitze in der Bildung! An unseren Schulen geht es wieder bergauf
Was betrachten Sie als Ihre größte Fehleinschätzung bezogen auf Ihre eigene politische Arbeit und/oder Partei?
Selbstreflexion gehört für mich zur politischen Verantwortung dazu. Einer meiner größten Irrtümer war sicher die Erwartung, dass Veränderungen in der Politik schneller möglich sind, als sie es dann im politischen Alltag sind. Gerade als ich begonnen habe, mich stärker politisch zu engagieren, habe ich geglaubt, dass man mit guten Argumenten und praktischen Lösungen rasch etwas bewegen kann - doch in Wirklichkeit sind Prozesse auf Landesebene oft viel komplexer, Abstimmungen dauern und jede Entscheidung muss viele Perspektiven einbeziehen.
Deshalb sollten die Wähler mir ihre Stimme geben:
In den vergangenen Jahren habe ich erlebt, wie Familien um Kitaplätze kämpfen, Unternehmen an Bürokratie scheitern und die Polizei an ihre Grenzen kommt. Das darf nicht der Normalzustand sein! Ich möchte meine Heimat gestalten - mit klaren Werten, gesundem Menschenverstand und einem offenen Ohr für alle Generationen.
Die CDU steht für diese Werte und für einen echten Aufbruch: Wir packen an, statt zu reden, setzen auf Zusammenhalt und trauen Rheinland-Pfalz mehr zu. Genau deshalb kandidiere ich für den Landtag - damit sich endlich wieder etwas bewegt und unsere Heimat nicht stehen bleibt. Es ist mir besonders als Mutter ein Herzensanliegen, dass der neue Landtag von Rheinland-Pfalz auch hier eine kompetente Stimme für Familien und Bildung hat.
Seit 2019 vertrete ich unsere Heimat in Mainz, bin immer im Wahlkreis unterwegs, höre zu und setze mich für die Belange und Themen der Menschen ein.
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Kurzer Steckbrief
Wohnort: Steinefrenz
Geburtsdatum: 25. Januar 1986
Familienstand: verheiratet, zwei Kinder
Beruflicher Lebenslauf/Ausbildung: Lehramtsstudium Deutsch und katholische Theologie an der Universität Koblenz (2005 bis 2009); Referendariat (2. Staatsexamen am Studienseminar Koblenz, 2011); bis zum Einzug in den Landtag als Lehrerin gearbeitet; zuletzt am Raiffeisen-Campus in Dernbach (bis 31.10.2019)
Politischer Werdegang: seit 2005 Mitglied der CDU; Kreisvorsitzende seit 2022; stellvertretende Landesvorsitzende der CDU RLP seit 2022; Mitglied des Kreistages seit 2009; stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion seit 2009; Mitglied im Verbandsgemeinderat Wallmerod seit 2024; stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion seit 2023; bildungspolitische Sprecherin, Mitglied im Bildungsausschuss sowie im Kulturausschuss und im Ausschuss für Jugend, Familie, Verbraucherschutz und Integration
Gesellschaftliches Engagement und Vereinsaktivitäten: unter anderem Mitglied im Kinderschutzbund, Kassenprüferin von Donum Vitae, Vorsitzende Help to learn e.V., Beisitzerin im Kreismusikverband Westerwald
Hobbys: Reisen, wandern und spazieren, kochen, kulturelle Veranstaltungen besuchen
Drei Lieblingsorte im Wahlkreis: Schloss Montabaur, unter anderem Wanderweg Sagen und Märchen und Ton, Köppel
Vorbilder: alle Menschen, die tagtäglich für unsere Sicherheit in ihrem Ehrenamt sorgen
Kontaktdaten zur Veröffentlichung: Bürgerbüro: Koblenzer Straße 48, 56410 Montabaur; Homepage: www.jenny-gross.de
Eine kurze Übersicht aller Direktkandidierenden für den Westerwaldkreis finden Sie hier. (Red)
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