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Pressemitteilung vom 15.02.2026    

Junge Union diskutiert Kommunalpolitik, wählt neuen Vorstand und blickt auf anstehendes Bildungsgespräch

Mit einem Kreisthementag zur Kommunalpolitik und öffentlichen Sicherheit ist die Junge Union im Westerwaldkreis in das politische Jahr 2026 gestartet. Ziel der Veranstaltung war es, kommunale Entscheidungsprozesse sowie die praktischen Herausforderungen der öffentlichen Sicherheit aus erster Hand kennenzulernen.

Zum Auftakt besichtigten die Teilnehmer die Freiwillige Feuwerwehr Selters. (Foto: Junge Union)

Westerwaldkreis. Zum Auftakt besichtigten die Teilnehmer die Freiwillige Feuerwehr Selters. Wehrleiter Nicki Ahlborn gab dabei Einblicke in Aufgaben, Organisation und aktuelle Herausforderungen der Feuerwehr sowie des Katastrophenschutzes in der Verbandsgemeinde Selters. Thematisiert wurde auch die Rolle der Feuerwehr Selters als Stützpunktwehr der Verbandsgemeinde sowie als Werksfeuerwehr für das Unternehmen Schütz. Die Junge Union dankt den Einsatzkräften ausdrücklich für ihren ehrenamtlichen Einsatz und die offene Darstellung ihrer Arbeit.

Im weiteren Verlauf des Abends schloss sich ein Austausch mit Oliver Götsch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters, an. Götsch, der selbst parteilos ist, begleitete die Veranstaltung über den gesamten Abend hinweg und ging auf zentrale kommunalpolitische Fragestellungen ein – darunter finanzielle Spielräume der Kommunen, Anforderungen an die kommunale Verwaltung sowie die Organisation und Ausstattung der öffentlichen Sicherheitsstrukturen.

Im Anschluss an die Veranstaltung trat die Junge Union Westerwald zu ihrem ordentlichen Kreistag zusammen. Neben den turnusgemäßen Neuwahlen des Kreisvorstandes nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen der Bundes- und Landespolitik zu informieren. Harald Orthey, Mitglied des Deutschen Bundestages, sowie Janick Pape, Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz, berichteten aus ihrer parlamentarischen Arbeit und standen für Fragen zur Verfügung.

Bei den Vorstandswahlen sprachen sich die Mitglieder erneut für Kontinuität aus. Robert Fischbach aus Hof wurde als Kreisvorsitzender bestätigt und tritt damit seine dritte Amtszeit an. Fischbach steht seit Oktober 2021 an der Spitze der Jungen Union im Westerwaldkreis und ist zudem Mitglied des Westerwälder Kreistags. Ebenfalls wiedergewählt wurden Leon Gläser aus Salz als stellvertretender Kreisvorsitzender sowie Tobias Blankenagel aus Montabaur als Kreisschatzmeister.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Sophie Brach aus Nomborn als stellvertretende Vorsitzende. Altersbedingt aus dem Vorstand ausgeschieden sind Kathrin Evrem aus Herschbach sowie Janick Pape. Die Junge Union dankte beiden ausdrücklich für ihr langjähriges Engagement. Insbesondere Kathrin Evrem hat sich in hohem Maße um die Arbeit der Jungen Union im Westerwaldkreis verdient gemacht und das Verbandsleben über Jahre hinweg maßgeblich mitgeprägt, zum Beispiel durch die Mithilfe bei der Organisation zahlreicher Veranstaltungen.



Ergänzt wird der Kreisvorstand durch Yannick Loung (Montabaur) als Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Onlinekommunikation, Paul Hannus (Höhr-Grenzhausen) als Referent für Kooperationen und Intranet sowie Florian Jungbluth (Wirges) als Referent für Organisation. Als Beisitzer gehören dem Vorstand unter anderem Hendrik Schwarz (Elbingen) und Anna Müller (Leuterod) an, die künftig mit Aufgaben in der Geschäftsführung bzw. der Mitgliederbetreuung betraut werden sollen. Weitere Beisitzer sind Bürgermeister Marvin Kraus (Nistertal), Fabian Ernst (Bad Marienberg), Greta Walterfang (Montabaur), Lara Stenske (Ewighausen), Enrico Groß (Herschbach/Uww.), und Tim Treppmann (Luckenbach). Den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern sprach die Junge Union ihren Dank für die geleistete Arbeit aus.

Bereits am Samstag, den 7. Februar 2026, setzt die Junge Union Westerwaldkreis ihre inhaltliche Arbeit fort. Unter dem Titel "Gute Chancen. Gute Zukunft. Wie wir Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz besser machen" lädt sie gemeinsam mit der Jungen Union Altenkirchen zu einer Diskussionsveranstaltung nach Bad Marienberg ein. Als Referentinnen und Referenten wirken Jenny Groß, Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz und Mitglied im Ausschuss für Bildung, sowie Dr. Matthias Reuber, ebenfalls Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz und Obmann im Wissenschaftsausschuss, mit. Janick Pape, MdL und Stadtbürgermeister von Westerburg, bringt sowohl die Perspektive der Landespolitik als auch die kommunale Praxis in die Diskussion ein. Ergänzt wird die Runde durch Johannes Behner, Stadtbürgermeister von Betzdorf. Ziel der Veranstaltung ist es, Bildungspolitik aus Sicht der Landes- und Kommunalebene zusammenzuführen und zentrale Herausforderungen sowie konkrete Ansatzpunkte für eine zukunftsfähige Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz zu diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um formlose Anmeldung an hallo@ju-westerwald.de wird gebeten. (PM)


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