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Pressemitteilung vom 12.02.2026    

Photovoltaikanlage auf dem Verwaltungsgebäude in Hachenburg: Ein Schritt in die Energiezukunft

Die Verbandsgemeinde Hachenburg setzt ein Zeichen für nachhaltige Energiepolitik. Mit der Inbetriebnahme einer neuen Photovoltaikanlage wird nicht nur der Strombedarf der Verwaltung gedeckt, sondern auch ein Beitrag zur CO₂-Reduktion geleistet.

Neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes Hachenburg (Foto: Julia Schäfer/Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg)

Hachenburg. Die Verbandsgemeinde Hachenburg hat mit der Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ihres Verwaltungsgebäudes einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung gemacht. Die Anlage verfügt über eine Leistung von rund 22 kWp und deckt künftig einen Großteil des Strombedarfs der Verwaltung durch eigene Produktion ab. An Wochenenden, wenn der Energieverbrauch geringer ist, wird der überschüssige Strom ins öffentliche Netz eingespeist. Dadurch gewinnt die Kommune an energetischer Unabhängigkeit und reduziert den CO₂-Ausstoß um etwa 12,32 Tonnen jährlich.

Finanzierung und Umsetzung
Die Gesamtkosten der Anlage belaufen sich auf etwa 30.000 Euro. Durch eine Förderung von 19.350 Euro aus dem kommunalen Förderprogramm KIPKI konnte das Projekt kosteneffizient umgesetzt werden. Die Firma ASOTEC Alternativ- und Solartechnik GmbH erhielt den Zuschlag im Vergabeverfahren. Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit den Firmen Jung & Krämer GmbH aus Hattert sowie Michael Mies Elektrotechnik e.K. aus Hachenburg. Die Gerüststellung übernahm die Firma Gerüstbau Eisenmenger GmbH aus Westerburg.



Eine Herausforderung war die Integration der neuen Sirenenanlage auf dem Dach. Hierbei wurde in enger Abstimmung zwischen Verwaltung und Kreis eine überzeugende Lösung gefunden.

Planung einer Anstalt des öffentlichen Rechts
Melissa Karthe, Nachhaltigkeitskoordinatorin der Verbandsgemeinde, äußerte sich zufrieden: "Wir setzen bei Energiefragen auf eigene Lösungen: Mit der Fertigstellung der Photovoltaikanlage wird nun ein weiterer Baustein unserer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie sichtbar. Wir erzeugen sauberen Strom - ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll - direkt vor Ort und machen unsere Verwaltung somit nicht nur energieeffizienter, sondern auch stückweise autark."

Bürgermeisterin Gabriele Greis kündigte an, dass die Verwaltungsleitung diesen Ansatz weiter verfolgen wird. Eine geplante Gründung einer eigenständigen Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) soll neue Möglichkeiten eröffnen, um Energieprojekte in kommunaler Verantwortung zu bündeln und die Wertschöpfung in der Verbandsgemeinde zu halten. (PM/Red)


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