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Pressemitteilung vom 12.02.2026    

Kulturvereine rund um Montabaur: Chancen und Herausforderungen im Fokus

In Holler trafen sich kürzlich Kulturschaffende aus der Region, um über die Zukunft ihrer Vereine zu diskutieren. Dabei standen sowohl Erfolge als auch aktuelle Herausforderungen im Mittelpunkt.

Durften beim Aufbau für den Probefreitag des Musikvereins Holler dabei sein: einige der aktiven Kulturschaffenden des Netzwerks MT-Kulturtreff. (Foto: Georg Poell)

Montabaur/Holler. An jedem Freitag erfüllt Musik die Sport- und Kulturhalle in Holler, wenn dort die verschiedenen Orchester des Musikvereins Holler e.V. proben. Doch an einem Donnerstagabend war es nicht die Musik, die im Vordergrund stand, sondern die Versammlung des Netzwerks "MT-Kulturtreff". Die Kulturschaffenden der Region kamen zusammen, um über die Arbeit und Zukunft der kulturtreibenden Vereine zu sprechen.

Theo Ferdinand, der langjährige Vorsitzende des gastgebenden Musikvereins, begrüßte die Teilnehmer in den Vereinsräumen. Uli Schmidt, Koordinator des MT-Kulturtreffs, zeigte sich erfreut über das anhaltende Interesse an diesem Zusammenschluss, fast fünf Jahre nach der Pandemie. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die traditionsreichen Musik-, Theater- und Gesangvereine der Region.

Herausforderungen und Erfolge der Vereine
Volker Müller-Strunck vom Amateurtheater "Die Oase" in Montabaur berichtete stolz von 60 erfolgreichen Jahren. "Wir konnten in einer Spielzeit 2025 drei Stücke auf die Bühne bringen und ein landesweites Theatertreffen organisieren", sagte er. Dennoch beklagte er den Mangel an Mitgliedern im Alter zwischen 25 und 45 Jahren.

Raimund Schäfer vom Chorverband Westerwald sprach über die sinkende Zahl der Chöre, betonte jedoch, dass einige gestärkt aus der Pandemie hervorgegangen seien. "Leistungsorientierte Chöre haben weniger personelle Probleme", erklärte er und bot Unterstützung durch den Verband an.



Theo Ferdinand erläuterte, wie der Musikverein Holler erfolgreich Nachwuchsarbeit betreibt. "Beginnend mit der musikalischen Früherziehung bis zum Jugendorchester haben wir in unserem Ausbildungssystem bis zu 150 Nachwuchsmusiker/innen integriert", so Ferdinand.

Unterstützung der Ganztagsbetreuung durch die Vereine
Ein weiteres Thema war die ab dem 1. August 2026 geltende Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder in Rheinland-Pfalz. Montabaurs City-Manager Oliver Krämer wies darauf hin, dass Angebote der kulturtreibenden Vereine bei der Umsetzung willkommen und hilfreich seien. Alle Anwesenden stimmten dem zu, darunter auch Georg Poell vom Kultur- und Naturschutzzentrum b-05.

Am Ende der zweistündigen Zusammenkunft riefen Raimund Schäfer, Volker Müller-Strunck und Theo Ferdinand dazu auf, die Vernetzung und Zusammenarbeit der Vereine zu intensivieren. Der nächste MT-Kulturtreff ist für Herbst 2026 im neuen Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum in Höhr-Grenzhausen geplant. (PM/Red)


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