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Pressemitteilung vom 12.02.2026    

Stadt Montabaur und Landkreis Westerwald: Beschäftigte im Durchschnitt an 22 Tagen krankgeschrieben

Der Krankenstand lag im Jahr 2025 mit sechs Prozent auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Dabei verursachten psychische Erkrankungen die meisten Fehltage.

(Symbolfoto)

Montabaur. Der Krankenstand in der Stadt Montabaur und im Landkreis Westerwald ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 22 Kalendertagen krankgeschrieben. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Weitere wichtige Ursachen waren Atemwegsinfekt auf Rang zwei und Muskel Skelett-Probleme auf Rang drei. Das zeigt eine neue Analyse der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse hat alle Krankschreibungen ihrer Versicherten in der Region vom Berliner IGES Institut auswerten lassen.

"Der Krankenstand hat sich mit sechs Prozent auf einem hohen Niveau eingependelt", kommentiert Alexander Greco, DAK-Chef in Montabaur. "Deswegen ist es richtig und notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben." Ein Krankenstand von sechs Prozent bedeutet, dass an jedem Kalendertag im Durchschnitt 60 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben waren. Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren 2025 psychische Erkrankungen. Sie verursachten 491 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherte (Vorjahr: 342 Fehltage). Auf Platz zwei kamen Atemwegserkrankungen mit 367 Tagen je 100 Erwerbstätigen (Vorjahr: 363 Tage). Es folgten Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 362 Tagen je 100 Versicherte (Vorjahr: 367 Tage).




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Arbeitsausfall im Vergleich zum Landesdurchschnitt
Die Fehlzeiten in der Stadt Montabaur und dem Landkreis Westerwald bewegen sich über dem Niveau der Fehlzeiten auf Landesebene: In Rheinland-Pfalz hatten DAK-versicherte Beschäftigte 2025 pro Kopf rund 21 krankheitsbedingte Fehltage. In der Stadt Montabaur und dem Landkreis Westerwald waren es durchschnittlich rund 22 Tage.

Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Mit Blick auf den Krankenstand sieht die DAK-Gesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagement große Chancen. "Ein starkes betriebliches Gesundheitsmanagement schafft die Basis dafür, dass Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten können – somit ist es zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens", sagt Alexander Greco. "Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, arbeitsbedingte Belastungen passgenau zu verringern und ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen", so Greco. (PM)




Mehr dazu:   Gesundheitsversorgung  
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