Pressemitteilung vom 08.02.2026 
Gliederzug in Schlangenlinien: Polizei stoppt betrunkenen Lkw-Fahrer auf der A3
In der Nacht auf Samstag (7. Februar) geriet ein Lkw-Fahrer auf der A3 in Richtung Köln in den Fokus der Polizei. Ein Zeuge meldete das auffällige Verhalten des Gliederzugs, was schließlich zu einer Kontrolle durch die Beamten führte. Der Fahrer stand unter erheblichem Alkoholeinfluss.
Montabaur/Dierdorf. Am Samstag (7. Februar), gegen 0.15 Uhr, bemerkte ein 23-jähriger Autofahrer einen Gliederzug auf der A3 im Bereich der Anschlussstelle Montabaur in Richtung Köln, der durch sein gefährliches Fahrverhalten auffiel. Der Zeuge berichtete, dass der Lkw mit Anhänger während eines Überholmanövers gefährlich nah in Richtung seines Pkw gezogen sei, sodass er eine Kollision nur knapp vermeiden konnte. Daraufhin folgte er dem Fahrzeug und stellte fest, dass es in Schlangenlinien fuhr. In der Annahme, dass der Fahrer möglicherweise betrunken sein könnte, informierte er die Polizei.
Eine Streife der Polizeiautobahnstation Montabaur konnte das Fahrzeug im Bereich der Anschlussstelle Dierdorf stoppen. Die Beamten bestätigten die unsichere Fahrweise des 31-jährigen polnischen Fahrers. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,11 Promille. Der Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt, und es wurde eine Blutprobe entnommen. Der Zeuge vermutet, dass weitere Verkehrsteilnehmer durch den Fahrer gefährdet wurden. Zeugen oder Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Montabaur unter der Telefonnummer 02602 93270 zu melden. Der silberne Mercedes Benz Actros mit deutschem Kennzeichen war mit einem Seefrachtcontainer beladen. (PM/Red)
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