Pressemitteilung vom 06.02.2026 
Wirtschaftsgespräch in Hof: "Hofer Erklärung" als Impulsgeber
Am Mittwochabend (4. Februar 2026) versammelten sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung im Ristorante Divino in Hof zu einem Wirtschaftsgespräch. Im Fokus stand die Vorstellung der "Hofer Erklärung", die zentrale Herausforderungen für Unternehmen im ländlichen Raum thematisiert.
Hof. Auf Einladung der CDU-Kreistagsfraktion fand am 4. Februar ein Wirtschaftsgespräch zur Zukunft des ländlichen Raums statt. Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel eröffnete die Veranstaltung mit dem Hinweis auf regelmäßige Vor-Ort-Termine der Fraktion, um den Dialog mit Unternehmen und Kommunen zu fördern. "Gerade hier sieht man, dass Wirtschaft auch im ländlichen Raum blühen kann. Hof ist für uns ein gelungenes Beispiel dafür, wie starkes Wirtschaften vor Ort funktioniert", betonte Krempel.
Ortsbürgermeister Jochen Becker stellte die Gemeinde Hof und ihre Infrastruktur vor, die wesentlich zur hohen Lebens- und Standortqualität beitragen. Der Vorsitzende des Gewerbevereins Hof, Robert Fischbach, gab einen Überblick über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und stellte die Arbeit des Gewerbevereins vor. Landtagsabgeordneter Janick Pape ergänzte dies mit Einblicken in aktuelle landespolitische Entwicklungen.
Hofer Erklärung
Im Zentrum des Abends stand die "Hofer Erklärung". Diese benennt Herausforderungen wie komplexe Genehmigungsverfahren und steigende steuerliche Belastungen, die Investitionen und unternehmerisches Engagement im ländlichen Raum erschweren. "Eine starke lokale Wirtschaft entsteht dort, wo Engagement aktiv ermöglicht wird. Unsere Betriebe und Vereine sind bereit, Verantwortung zu übernehmen. Sie brauchen dafür vor allem verlässliche und faire Rahmenbedingungen", erklärte Fischbach.
In der anschließenden Diskussion wurden Lösungsansätze erörtert. Unter den Teilnehmern waren Bundestagsabgeordneter Harald Orthey, Europaabgeordneter Ralf Seekatz, Landrat Achim Schwickert und weitere politische Vertreter. Ein Schwerpunkt lag darauf, Verwaltungsverfahren praxistauglicher und schneller zu gestalten, um bürokratische Hürden abzubauen.
Der Austausch verdeutlichte, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum sind. Mit der "Hofer Erklärung" setzt der Gewerbeverein wichtige Impulse und bleibt im konstruktiven Dialog mit Politik und Wirtschaft. Die Erklärung ist öffentlich abrufbar. (PM/Red)
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