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Nachricht vom 04.02.2026    

Junge Wähler in Rheinland-Pfalz zeigen steigendes Interesse an Landtagswahl

In Rheinland-Pfalz steht die Landtagswahl bevor, und eine aktuelle Umfrage zeigt ein wachsendes Interesse junger Wähler. Besonders die Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen scheint zunehmend politisch engagiert zu sein.

Landtag Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpa

Ludwigshafen/Koblenz. Gut sechs Wochen vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz verzeichnet eine Umfrage ein gestiegenes Interesse bei jungen Wählern. Laut dem repräsentativen "Rheinland-Pfalz Report" des Ifak Instituts im Auftrag der Koblenzer "Rhein-Zeitung" und des privaten Radiosenders RPR1. sind 52 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sehr stark an der Wahl interessiert. Dies bedeutet einen Anstieg von neun Punkten im Vergleich zur vorherigen Erhebung im November 2025. Über alle Altersgruppen hinweg liegt das Interesse bei 54 Prozent. Dennoch bleibt eine große Zahl der Wählerinnen und Wähler unentschlossen: Mit 23 Prozent stellen sie die größte Wählergruppe dar, die in der Umfrage als eigenständiger Block neben den Parteien betrachtet wird.

AfD bei Wahlentschlossenen vorn
Bei den bereits entschlossenen Wählern führt die AfD mit 18 Prozent, gefolgt von der SPD mit 16 Prozent und der CDU mit 15 Prozent. Die Zahlen könnten sich jedoch noch ändern, sobald sich die unentschlossenen Wähler festlegen. Weitere Ergebnisse zeigen die Grünen mit 8 Prozent, die Linke mit 5 Prozent und die Freien Wähler mit 4 Prozent. Das BSW erreicht 3 Prozent, während die FDP, die Teil der Ampelkoalition ist, auf 2 Prozent kommt. Eine Infratest dimap-Umfrage für den SWR im Januar zeigte die CDU bei der Sonntagsfrage mit 29 Prozent vorne, gefolgt von der SPD mit 26 Prozent und der AfD mit 18 Prozent. Die Grünen erreichten dort 10 Prozent, die Linke 6 Prozent, während andere Parteien den Einzug in den Landtag wohl nicht schaffen würden.



Stadtbild-Debatte im Fokus
Der "Rheinland-Pfalz Report" ergab auch, dass eine Mehrheit die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angestoßene Stadtbild-Debatte vertiefen möchte. 67 Prozent der Befragten befürworten mehr Diskussionen über das Thema. Zudem meinen 61 Prozent, die Debatte zeige reale Probleme wie Kriminalität oder fehlende Integration auf. Allerdings halten 43 Prozent die Aussagen für problematisch, da sie Migranten pauschal für diese Probleme verantwortlich machten. Die "Rhein-Zeitung" und RPR1. haben sich für den "Rheinland-Pfalz Report" zusammengeschlossen, um erstmals umfassend Stimmung, Lebensqualität und politische Orientierung in Rheinland-Pfalz zu analysieren. Das Ifak Institut befragte hierfür zwischen dem 10. November und 18. Januar 1.053 deutschsprachige Menschen ab 16 Jahren online, darunter zwei Prozent, die nicht wählen dürfen. (dpa/bearbeitet durch Red)


Mehr dazu:   Landtagswahl 2026  
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