Pressemitteilung vom 24.01.2026 
Neue Ära im Westerwald: Diakonie-Zusammenschluss bringt Synergien
Im Westerwaldkreis beginnt eine neue Ära für den sozialen Dienst der Evangelischen Kirche. Die Regionale Diakonie Westerwald und die Regionale Diakonie Rhein-Lahn schließen sich zusammen. Mitarbeitende blicken optimistisch in die gemeinsame Zukunft.
Westerwaldkreis. Der Zusammenschluss der Regionalen Diakonie Westerwald und der Regionalen Diakonie Rhein-Lahn zur "Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn" markiert einen bedeutenden Schritt im Umstrukturierungsprozess der Regionalen Diakonie in Hessen und Nassau gGmbH. Diese Tochtergesellschaft der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ist an über 200 Standorten in Hessen und Teilen von Rheinland-Pfalz aktiv. Ziel des Prozesses ist es, die Anzahl der Regionen von 17 auf neun zu reduzieren.
Wilfried Kehr, der bisherige Leiter der Regionalen Diakonie Westerwald, zeigt sich zuversichtlich hinsichtlich des Zusammenschlusses und der zukünftigen Zusammenarbeit. "Wie schön, dass wir den Westerburger Ratssaal an seine Kapazitätsgrenze bringen", bemerkt er erfreut über die mehr als 100 Mitarbeitenden, die künftig noch enger kooperieren werden. Das Motto "Zusammen wachsen" beschreibt treffend die Ambitionen der Beteiligten - sowohl das Zusammenwachsen als auch das gemeinsame Entwickeln in der diakonischen Sozialarbeit.
Neue Synergien bei der Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn
Burkhard Struth, bisheriger Leiter in Rhein-Lahn, ergänzt: "Schon jetzt tauschen sich Mitarbeitende der verschiedenen Arbeitsbereiche fachlich aus, was zu vielen positiven Effekten führt. In der Zukunft sollen sie noch mehr voneinander profitieren und können sich konzeptionell ergänzen." Für Klientinnen und Klienten bleibt weitgehend alles beim Alten; auch für die Mitarbeitenden wird sich wenig ändern. Markus Treptow, der Kaufmännische Leiter, erklärt: "Der kaufmännische Bereich - also die Verwaltung und die Buchhaltung - bildet künftig eine Einheit. Dadurch entstehen Synergien, die vieles effizienter machen." Ab Mai wird es zudem nur noch eine gemeinsame Mitarbeitendenvertretung geben.
An der Führungsspitze ändert sich nichts: Wilfried Kehr und Burkhard Struth bleiben die Leiter, unterstützt von ihren Stellvertreterinnen Susanne Aping und Petra Strunk. "Für unsere Klienten und die Kooperationspartner bleibt also alles beim Alten. Und das ist wichtig. Uns ist es ein großes Anliegen, dass die regionalen Zuständigkeiten gewahrt bleiben. Wir werden für die Menschen der Region weiter verlässliche Ansprechpartnerinnen sein", betont Petra Strunk.
Das Leitungsteam ist überzeugt, dass die künftige Zusammenarbeit erfolgreich sein wird. Das gemeinsame Frühstück gab den Mitarbeitenden Mut für die Zukunft. "Der Morgen war lebendig und kommunikativ", fasst Susanne Aping am Ende der Veranstaltung zusammen. "So soll´s für die Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn weitergehen." (PM/Red)
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