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Pressemitteilung vom 23.01.2026    

Feuerwehren im Westerwaldkreis: Rückblick und Zukunftsvisionen

Im Januar fand in Niederahr die 44. Dienstversammlung der Feuerwehren des Westerwaldkreises statt. Neben Rückblicken auf vergangene Einsätze wurden auch Pläne für die künftige Ausstattung und Organisation vorgestellt.

Der Westerwaldkreis ernannte neue Ausbilder und Gruppenführer. (Fotos: Kreisverwaltung/Carolin Faller)

Niederahr. Mitte Januar trafen sich die Führungskräfte der Feuerwehren im Westerwaldkreis zur jährlichen Dienstversammlung in Niederahr. Nach seiner langen Erkrankung begrüßte Tobias Haubrich, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI), die zahlreichen Vertreter aus Politik und der sogenannten Blaulichtfamilie mit großem Beifall. Landrat Achim Schwickert betonte die Wichtigkeit des Zusammenhalts in schwierigen Zeiten und dankte für die ehrenamtliche Arbeit: "Die Erkrankung hat einmal mehr gezeigt, dass wir nicht aufgeben und als Mannschaft zusammenhalten sowie füreinander einstehen."

Anschaffungen
Der Landrat informierte über neue Anschaffungen wie vier Notfallkrankentransportfahrzeuge, einen Einsatzleitwagen für den Gefahrstoffzug und zwei Module zur Waldbrandbekämpfung. Zudem wird das Sirenenwarnsystem weiter ausgebaut. Jörg Teusch, BKI des Landkreises Bernkastel-Wittlich, berichtete von einem Einsatz beim Hoteleinsturz in Kröv im August 2024. Er schilderte die Rettungsaktionen, bei denen fünf der 14 verschütteten Personen durch Nachbarn und sieben durch Einsatzkräfte gerettet werden konnten. Zwei Menschen kamen beim Einsturz ums Leben.

Bestellungen, Ernennungen und Ehrungen
Im Rahmen der Versammlung erhielt Bernd Dillbahner, ehemaliger Wehrführer der Feuerwehr Westerburg, das THW-Ehrenzeichen in Bronze für seine Verdienste um die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk.



Traditionell wurden auch durch Landrat Achim Schwickert Ernennungen von Kreisausbildern vorgenommen. Kommissarisch beauftragte er die Kreisausbilder Markus Dasbach (FF Weltersburg), Michael Ferdinand (FF Weidenhahn), Stefan Heinz (FF Rennerod) und Jens Schmidt (FF Montabaur).

Sven Quirmbach (FF Wirges), Stefan Wengel (FF Härtlingen), Florian Schubert (FF Hattert), Ansgar Schmidt (FF Wallmerod), Florian Neuroth, Julian Relewicz und Florian Bach (FF Montabaur) wurden als Kreisausbilder beauftragt.

Des Weiteren wurden Stefan Heinz (FF Rennerod) zum Gruppenführer und Manuel Fromme (FF Ransbach-Baumbach) zum Teileinheitsführer der jeweiligen Gefahrstoff-Teileinheiten in Rennerod und Ransbach-Baumbach ernannt.

Zukunftsausblick
Zum Abschluss der Versammlung gab Tobias Haubrich einen Ausblick auf zukünftige Projekte. Geplant sind unter anderem die Ausstattung der Waldbrandzüge mit eigenen Zugführern, die Fertigstellung des Alarm- und Einsatzplans Hochwasser sowie die Gründung einer Facheinheit für Presse- und Medienarbeit. Auch der Zivilschutz soll verstärkt werden. Auf der Beschaffungsliste stehen ein selbstfahrender Gerätewagen Gefahrgut und zwei Abrollbehälter Notstrom, die 2026 ausgeliefert werden sollen. Die Atemschutzstrecke in Westerburg soll technisch erneuert werden, ebenso sind neue Sanitäranlagen in Planung. Haubrich bedankte sich abschließend für die finanzielle Unterstützung durch den Kreis und den Kreistag. (PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht   Veranstaltungsrückblicke  
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