Pressemitteilung vom 19.01.2026 
Generationsgerechtigkeit im Westerwald: Ein Dialog über Fairness in Enspel
In der Alten Schule in Enspel fand eine bedeutende Informationsveranstaltung der Senioren-Union Westerwald statt. Im Mittelpunkt stand das Thema Generationengerechtigkeit, welches durch das kürzlich verabschiedete Rentenpaket 2025 an Aktualität gewonnen hat. Politiker und Bürger diskutierten über die Herausforderungen und Chancen eines fairen Miteinanders der Generationen.
Enspel. Der Vorstand der Senioren-Union Westerwald lud zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein, um mit Landtagsabgeordneten und Bürgermeistern über Generationengerechtigkeit zu sprechen. Anlass war das Rentenpaket 2025, das Regelungen zum Rentenniveau, zur Mütterrente und zur Weiterbeschäftigung von Rentnern umfasst. Ottmar May, Vorsitzender der Senioren-Union Westerwald, begrüßte unter anderem Janick Pape, Bürgermeister von Westerburg und Kandidat für den Wahlkreis 5, sowie Johannes Behner, CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis 1 und Bürgermeister von Betzdorf.
May betonte, dass das Thema nicht zu einem "Generationenkrieg" führen dürfe, sondern der Dialog und Kompromissbereitschaft im Vordergrund stehen sollten. Die Vorstandsmitglieder erinnerten an frühere Veranstaltungen, bei denen Themen wie Pflegeversicherung und Altersdiskriminierung durch Digitalisierung behandelt wurden. Es sei wichtig, generationenübergreifend Konsens zu finden.
Viele Themen wurden angesprochen
Die Teilnehmer wiesen darauf hin, dass ältere Hausbesitzer durch Grunderwerbssteuer und Straßenausbaubeiträge stark belastet werden. Rheinland-Pfalz ist das letzte Bundesland, das solche Beiträge erhebt. Janick Pape und Johannes Behner hoben hervor, dass sie ihre Aufgaben generationenübergreifend wahrnehmen und Generationsgerechtigkeit ein zentrales Element ihrer Politik sei. Behner sprach über die Herausforderungen durch Straßenbaumaßnahmen in Betzdorf und die Belastung junger Familien beim Eigentumserwerb.
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MdL Michael Wäschenbach äußerte sich zur Pflege- und Krankenhausreform und betonte die Notwendigkeit wissenschaftlicher Unterstützung bei der Rentenreform. In der abschließenden Diskussion wurden Aspekte wie Bürokratie, Arbeitsmarkt und drohende Altersarmut thematisiert.
Paula Maria Maaß, stellvertretende Vorsitzende des Kreisvorstandes der Senioren-Union Westerwald, fasste zusammen, dass Generationengerechtigkeit auf ökonomischen, ökologischen und sozialen Säulen beruhe. Sie forderte mutige Reformen und Kompromissbereitschaft für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt. (PM/Red)
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