Pressemitteilung vom 08.01.2026 
Vogelvielfalt im Visier: Mitmachaktion zur Vogelzählung
Die "Stunde der Wintervögel" bietet von Freitag bis Sonntag, 9. bis 11. Januar, die Gelegenheit, die heimische Vogelwelt genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit dem anhaltenden Frost könnten sich in diesem Jahr besonders viele Vögel an den Futterstellen zeigen.
Region. Am Wochenende, 9. bis 11. Januar, findet die deutschlandweite Vogelzählung "Stunde der Wintervögel" statt, organisiert vom NABU und seinem bayerischen Partner LBV. Die Teilnehmer sind aufgerufen, eine Stunde lang Vögel zu zählen und ihre Beobachtungen zu melden. Klara Harres, Naturschutzreferentin vom NABU Rheinland-Pfalz, erklärt: "Der seit Tagen anhaltende Frost mit Schneefall in Rheinland-Pfalz könnte dafür sorgen, dass sich mehr Wintervögel an den Futterhäusern einfinden. Bei geschlossener Schneedecke und gefrorenem Boden ist es für viele Arten deutlich schwerer, Futter in der Natur zu finden. Sie nehmen dann besonders gern die Zufütterung an."
Harres empfiehlt, auf die Qualität des Futters zu achten: "Körner- und Fettfutter aus dem Fachhandel, am besten in Bioqualität, eignet sich am besten. Sonnenblumenkerne mögen fast alle Arten." Besonders wichtig sei es, ungenetzte Meisenknödel zu verwenden, um Plastikmüll und Gefahren für die Vögel zu vermeiden. Wer möchte, kann Meisenknödel auch selbst herstellen. Dazu bietet der NABU Anleitungen auf seiner Website an.
Die "Stunde der Wintervögel" ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum 16. Mal statt. Im vergangenen Jahr nahmen rund 122.000 Menschen teil, darunter über 6.000 aus Rheinland-Pfalz. Die Zählung liefert Daten zur Bestandentwicklung der Arten im Siedlungsraum. Die Ergebnisse können bis zum 19. Januar über die Website Stunde der Wintervögel oder die App "NABU Vogelwelt" gemeldet werden.
Für Kinder organisiert die NAJU von Montag bis Freitag, 12. bis 16. Januar, die "Schulstunde der Wintervögel", bei der sie spielerisch die heimischen Wintervögel kennenlernen und zählen können. (PM/Red)
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