Rheinland-Pfalz meldet niedrigste Inflationsrate seit Jahren: Ein Energieeffekt?
Die Inflationsrate in Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2025 einen niedrigen Durchschnittswert erreicht. Ein bestimmter Faktor spielte dabei eine entscheidende Rolle.
Rheinland-Pfalz. Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr durchschnittlich um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dies ist der niedrigste Anstieg seit 2020, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte. Zwischen 2021 und 2024 schwankte die Inflationsrate zwischen 2,6 Prozent und 6,6 Prozent. Im Januar 2025 erreichte die Teuerungsrate mit 2,7 Prozent ihren Höchststand des Jahres. "Zum Jahresende sank die Inflation auf ihren niedrigsten Stand im Jahresverlauf", schrieb das Amt. Im Dezember lag der Wert bei 1,6 Prozent.
Einfluss der Energiepreise:
"Energie wirkte im Jahr 2025 preisdämpfend auf die Teuerung: So lagen die Preise für Energieerzeugnisse im Jahresdurchschnitt um 3,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau", erklärten die Statistiker zu den Gründen. "Ohne Berücksichtigung der Energiepreise wären die Verbraucherpreise um 2,6 Prozent gestiegen."
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Mit einem Wert von 1,9 Prozent lag die Inflationsrate im Jahresschnitt unter dem Zielwert von 2,0 Prozent der Europäischen Zentralbank. Diese sieht darin ihr wichtigstes Ziel gewahrt: Für einen stabilen Euro zu sorgen und so die Kaufkraft der Menschen zu erhalten. (dpa/bearbeitet durch Red)
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