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Pressemitteilung vom 06.01.2026    

Fördermittel für Hochbehälter: Hachenburg stärkt Wasserversorgung

In der Verbandsgemeinde Hachenburg wird ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Trinkwasserversorgung gemacht. Umweltministerin Katrin Eder übergab einen Förderbescheid für den Neubau des Hochbehälters Mörsbach.

Foto: Röder-Moldenhauer

Hachenburg. Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg verfolgen eine langfristige Strategie zur Sicherung der Wasserversorgung. Mit dem Förderbescheid des Landes Rheinland-Pfalz, überreicht von Umweltministerin Katrin Eder an den Ersten Beigeordneten Marco Dörner, erhält das Projekt "Neubau des Hochbehälters Mörsbach" 1,56 Millionen Euro.

Der Fokus liegt auf moderner Infrastruktur und dem Ausbau von Verbundleitungen, um die Versorgung auch bei veränderten klimatischen Bedingungen und steigenden Bedarfsspitzen sicherzustellen. Neben dem Neubau ist eine bereits fertiggestellte, rund 3,6 Kilometer lange Leitung zwischen Ober- und Niedermörsbach ein zentraler Bestandteil der Gesamtplanung. Zusätzlich kann Wasser zukünftig anteilig über den Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen bezogen werden, was die Versorgungssicherheit erhöht.

Energetisch bringt der Neubau Vorteile durch den Verzicht auf eine Druckerhöhungsanlage, wodurch jährlich etwa 5.000 Kilowattstunden Strom eingespart werden. Die Bauarbeiten sollen im ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein, gefolgt vom Rückbau der alten Hochbehälter. Gemeinsam mit der Ortsgemeinde Mörsbach ist zur Inbetriebnahme ein Wassererlebnistag geplant.



Umweltministerin Eder betonte bei der Übergabe: "Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage. Eine zuverlässige, qualitativ hochwertige und krisenfeste Trinkwasserversorgung ist ein Grundpfeiler unseres Gemeinwohls, unserer öffentlichen Daseinsvorsorge und unserer wirtschaftlichen Entwicklung."

Der neue Hochbehälter entsteht nahe dem bisherigen Standort in Obermörsbach. Die Anlage aus den 1960er- und 1970er-Jahren erfüllt nicht mehr die heutigen Anforderungen. Der Neubau in Spannbetonfertigteilbauweise verfügt über zwei getrennte Wasserkammern und versorgt künftig die Ortslagen Obermörsbach, Niedermörsbach, Burbach und Kundert. Da diese Gemeinden keine eigenen Gewinnungsanlagen haben, ist eine leistungsfähige Anbindung besonders wichtig.

Mit der Umsetzung der "Zukunftsstrategie Wasserversorgung 2030" schaffen die Verbandsgemeindewerke Hachenburg eine belastbare und leistungsfähige Infrastruktur für die Menschen vor Ort. PM/Red


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