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Pressemitteilung vom 13.12.2025    

Zukunft der Pflege im Westerwaldkreis: Strategien und Herausforderungen

Der demografische Wandel stellt den Westerwaldkreis vor große Herausforderungen in der pflegerischen Versorgung. Die "Seniorenpolitische Konzeption" des Kreises bietet Lösungsansätze, um die Betreuung älterer Menschen zu sichern. Doch welche Maßnahmen sind konkret geplant?

Foto: Pixabay

Westerwaldkreis. Die Versorgung und Betreuung von pflegebedürftigen Menschen ist bereits eine der großen Aufgaben unserer Gesellschaft und wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Der Westerwaldkreis sieht sich daher mit der Herausforderung konfrontiert, die pflegerischen Strukturen in den Orts- und Verbandsgemeinden auszubauen. "Handlungsfeld 4" der "Seniorenpolitischen Konzeption" (SPK) des Kreises liefert hierzu erste Antworten.

Ein zentraler Punkt der Konzeption ist die Feststellung, dass die Mehrheit der Senioren weiterhin zu Hause wohnen möchte. Dies entspricht der gesetzlichen Vorgabe "ambulant vor stationär". Um dies zu ermöglichen, soll ein ausgewogener Mix aus ehrenamtlicher und professioneller Hilfe bereitgestellt werden. Zudem wird ein wachsender Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen erwartet, um pflegende Angehörige zu entlasten.

Ziel der Pflegestrukturplanung im Kreis ist es, die häusliche Pflege zu stärken und die Unterstützungsangebote so auszubauen, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange in ihrem Zuhause bleiben können. Eine verlässliche Datengrundlage für die Planung ist dabei essenziell, da künftig stärkere Steuerungsmöglichkeiten durch die Kommune erwartet werden. Die jährliche regionale Pflegekonferenz hat sich als wichtiges Instrument des Informationsaustauschs etabliert, und der Kreis verfügt bereits über ein gutes Angebot an Senioren-Wohngemeinschaften.




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Im "Handlungsfeld 4" werden konkrete Maßnahmen gefordert:
Bedarfsgeleiteter Ausbau des ambulanten und stationären Pflege- und Betreuungsangebotes im Sinne von „ambulant vor stationär“
Ausbau und Sicherstellung von Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige durch Angebote der Tages- und Kurzzeitpflege sowie Angebote der tage- oder auch stundenweise ehrenamtlichen Betreuung vor Ort, etwa Nachbarschaftshilfe und Besuchsdienste
Entlastung auch durch Information und professionelle Beratung
Bessere Vernetzung und Informationsaustausch zwischen ambulantem und stationärem Bereich (unter anderem durch die Pflegekonferenz).

Diese Schritte sollen sicherstellen, dass auch in einigen Jahren noch eine angemessene Versorgung für alle Generationen gewährleistet ist. Ideen und Anregungen können beim Netzwerk Senioren-Rat WW per E-Mail an uli@kleinkunst-mons-tabor.de eingereicht werden. (PM des Senioren-Rat WW/Red)


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