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Pressemitteilung vom 24.11.2025    

Musikalische Zeitreise: Blasorchester Daubach feiert 67-jähriges Bestehen

Am vergangenen Samstag lud das Blasorchester Daubach e.V. zu einem besonderen Jahreskonzert ein. Unter dem Motto "Route 66+" präsentierten die Musiker eine musikalische Reise durch ihre 67-jährige Vereinsgeschichte.

Das Jugendorchester zeigte, dass bereits der nächste „Waggon“ für die Reise mit dem Blasorchester Daubach bereitsteht. Foto: Dieter Wick

Horbach. Die Besucher des Jahreskonzerts des Blasorchesters Daubach e.V. erlebten am Samstag eine abwechslungsreiche musikalische Zugfahrt. Mit dem Thema "Route 66+" blickten die Musiker auf 67 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Die Veranstaltung wurde durch passende Lichteffekte, humorvolle Moderation von Matthias Marschang-Neuroth und kurze Einspieler ergänzt, was dem Abend einen kurzweiligen Charakter verlieh.

Das Jugendorchester unter der Leitung von Christian Frink eröffnete den Abend. Die acht jungen Talente beeindruckten mit Stücken wie "Inter-Pop-Marsch", "Gathering in the Glen" und "Easy-Pop-Choral", die von Christian Frink neu arrangiert wurden, und erhielten dafür viel Applaus.

Anschließend versetzte das Blasorchester die Zuhörer in die Vergangenheit. Mit den Melodien "Alle Vöglein sind schon da" und "Wenn alle Brünnlein fließen", speziell von Dirigent Walter L. Born für diesen Abend arrangiert, erinnerte der Verein an seine Anfangsjahre und das erste Stück aus dem Jahr 1959.

Der musikalische Zug hielt weiter im Wilden Westen mit "Winnetou-Melodien", in Stockholm mit "Stockholm Waterfestival", rollte über amerikanischen Bluesboden mit "St. Louis Blues" und durchlebte Filmmusikkurven mit "La Storia". Fast schwerelos glitt er durch das melodische "Concerto d'amore", bevor er den spannungsgeladenen "Säbeltanz" von Aram Chatschaturjan umschiffte.



Eine Zugfahrt durch die Vereinsgeschichte zeigt sich ebenso vielfältig wie das Konzertprogramm: Menschen kommen und gehen, Musiker begleiten das Orchester über lange Zeiträume. Mirjam Werner, Simon Frink und Tobias Mies sind seit über 20 Jahren Teil des Blasorchesters. Oliver Krämer, Vorsitzender des Kreismusikverbands Westerwald e.V., ehrte sie dafür im ausverkauften Buchfinkenzentrum Horbach.

Zum Abschluss des Hauptprogramms wurde mit "Oregon" von Jacob de Haan das Leitmotiv des Abends besonders greifbar. Das Werk beschreibt eine Zugfahrt durch die Landschaft des amerikanischen Nordwestens - ein passendes Bild für die Entwicklung des Vereins. Manchmal fährt man als Verein durch einen langen Tunnel, Weichen werden neu gestellt oder die Richtung ändert sich. Mal ist die Fahrt bequem, mal ruckelig, aber es geht immer weiter.

Mit rund 50 Kindern in der musikalischen Ausbildung zeigte sich, dass die nächsten Waggons des musikalischen Zuges im Blasorchester Daubach e.V. bereits besetzt sind. Frei nach Udo Jürgens ist nach 67 Jahren noch lange nicht Schluss. PM/Red


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