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Pressemitteilung vom 19.11.2025    

Kommunale Wärmeplanung für die Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen vorgestellt

Die Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen hat ihre kommunale Wärmeplanung präsentiert. Bei einer gut besuchten Informationsveranstaltung wurden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Plan sieht eine umfassende Umstellung auf erneuerbare Energien vor.

Stellten die kommunale Wärmeplanung vor: Adrian Eiser, Evelyn Glogau (endura), Hubertus Hacke-Dietze (evm) und Bürgermeister Marco Weißer. (Foto: Sascha Ditscher)

VG Höhr-Grenzhausen. Am Mittwoch (12. November 2025) stellte die Verbandsgemeinde (VG) Höhr-Grenzhausen ihre kommunale Wärmeplanung vor. Bürgermeister Marco Weißer eröffnete die Veranstaltung und hob die bedeutende Beteiligung der Bürger hervor, die maßgeblich zur Erstellung des Plans beigetragen haben. "Die aktive Beteiligung aus der Bevölkerung war ein wichtiger Baustein für die Erstellung des Wärmeplans", erklärte Weißer.

Die kommunale Wärmeplanung ist ein langfristiger Prozess, der darauf abzielt, die Wärmeversorgung bis 2045 treibhausgasneutral zu gestalten. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) wurde mit der Erstellung des Plans beauftragt, unterstützt durch das Unternehmen endura kommunal aus Freiburg. Über ein Jahr hinweg wurden Daten erhoben und Gespräche geführt, um den aktuellen Stand der Wärmeversorgung zu analysieren. Dabei zeigte sich, dass 41 Prozent der Heizungen älter als 20 Jahre sind und etwa 80 Prozent der Gebäude vor der ersten Wärmeschutzverordnung von 1978 errichtet wurden. Zudem heizen 88 Prozent der Haushalte mit Gas.



Identifizierte Wärmeversorgungsgebiete
Zur Erreichung der Klimaziele wurde die VG in drei Kategorien unterteilt: Zwei Gebiete im Zentrum von Höhr-Grenzhausen könnten für ein Wärmenetz geeignet sein, während im Gewerbegebiet Nord-Ost Wasserstoff als potenzielle Energiequelle geprüft wird. Der größte Teil der Gemeinde ist für dezentrale Energieversorgung vorgesehen. Hubertus Hacke-Dietze, energiepolitischer Sprecher der evm, betonte: "Die Wärmeplanung ist nur der erste Aufschlag und sie gibt eine Idee, wo Wärmenetze entstehen könnten."

Ein Service für die Bürger ist die Beratung durch Adrian Eiser, der als Energieberater tätig ist. Fragen rund um Heizung und energetische Sanierung können per E-Mail an Adrian.Eiser@hoehr-grenzhausen.de gestellt werden. Zudem haben die Bürger die Möglichkeit, bis zum 24. November 2025 Stellungnahmen zum Wärmeplan abzugeben. Der vollständige Plan ist online abrufbar unter der Webseite der Verbandsgemeinde. (PM/Red)


Mehr dazu:   Veranstaltungsrückblicke   Naturschutz  
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