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Nachricht vom 15.11.2025    

Rock im Westerwald überzeugt durch Herzblut und Kreativität

Von Niklas Hövelmann

Der gestrige Freitagabend erlebte die Premiere des Festivals ‚Rock im Westerwald‘. Auch wenn bei der Feuertaufe noch nicht alles glatt lief, war es grade die hieraus resultierende lockere Atmosphäre, die dem Event einen erfrischend einzigartigen Charakter verlieh.

(Fotos: Niklas Hövelmann)

Norken. Der Jugend endlich mal wieder etwas abseits der virtuellen Welt bieten und dabei gleichzeitig den Traum vom eigenen Rockfestival erfüllen. So beschreibt Mario Küssner seine Motivation, den ‚Rock im Westerwald‘ ins Leben zu rufen. „Ich hatte einfach Bock“, erklärte Küssner, wie es schließlich zur Initialzündung kam. Neben Freunden und Familie, die ihn tatkräftig bei allen anfallenden Arbeiten unterstützten, half ihm am Ende auch seine Erfahrung als Veranstaltungstechniker dabei, den lange gehegten Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Wie viel Herzblut in ‚Rock im Westerwald‘ steckt, ließ sich vor allem an der einzigartigen Konzeption erahnen: Vor dem großen Festzelt am Norkener Sportzentrum fuhren befreundete Schausteller am Freitag etwa drei Wagen auf, aus denen heraus die Gäste nicht nur bestens kulinarisch versorgt wurden, sondern auch am Stand mit Ballon- und Dosenwerfthema in bester Rummel-Atmosphäre ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten. Im Zelt erwarteten die Besucher neben der obligatorischen, aber doch reichhaltig ausgestatteten Theke mit integrierter Cocktail-Bar, ein Box-o-meter sowie eine weiträumige Tanzfläche.

Startschwiergkeiten gemeistert
Programmatisch verzögerte sich der für 18 Uhr anberaumte Start aufgrund technischer Probleme um eine Stunde. Das war ob der guten Versorgungslage und dem unterhaltsamen Soundcheck, der etwa mit dem Rammstein-Song mit dem Blasmusik-Intro abgehalten wurde, kein übermäßiges Ärgernis für die Anwesenden. Gegen 19 Uhr startete dann mit Soulmatic der erste Act des Abends. Mit einem bunten Mix aus Covern und Eigenproduktionen wussten die Westerwälder das Publikum zu unterhalten. Gleich der erste (eigene) Song ‚Drive you home tonight‘ ging ordentlich ins Ohr. Aber auch die Cover, wie etwa ‚I shot the sheriff‘, ‚Johnny B. Goode‘ und ‚Radar Love‘ verfehlten ihre Wirkung nicht. Mit dem Evergreen ‚Everybody needs somebody‘ beendeten Soulmatic etwa um 20.30 Uhr ihren Auftritt. Die folgende circa einstündige Pause überbrückte der als DJ auftretende Veranstalter recht gut (auch wenn leicht Offspring-lastig).




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Kraftvoller Auftritt der Easy-Partyband
Die headlinende Easy–Partyband legte direkt laut los. Den Ärzte-Song ‚Schrei nach Liebe‘ performten sie zwar noch recht zurückhaltend, der zweite Song war dann hingegen auf mehreren Ebenen überraschend: Zum einen steht Powerwolfs ‚Out in the fields‘ für gewöhnlich nicht auf den Setlists klassischer Coverbands, noch ist die Stimmgewalt Attila Dorns etwas, woran sich deren Sänger zu orientieren pflegen. Die Westerwälder brillierten hier in beiderlei Hinsicht. Danach wurden die Nebelwerfer ausgereizt: Es war Zeit für ‚Smoke on the Water‘. Auch hier sowie im Folgenden gab sich die Band keine Blöße. Weitere Evergreens folgten, wobei besonders ‚Separate Ways‘ (Worlds Appart) hervorzuheben ist. Das Lied von Journey interpretierte die Easy-Partyband ähnlich kraftvoll wie Daughtry in seiner 2023er Coverversion.

Mit Queens ‚Who wants to live forever‘ endete gegen 23.15 Uhr der programmatische Teil des Abends, die Gäste sahen dies aber keineswegs als Anlass, den Heimweg anzutreten: Bei Flasch- und Zapfbier ließ man gemeinsam den Abend ausklingen.

Das Programm am Samstag
Am heutigen Samstag öffnet ‚Rock im Westerwald‘ ab 16 Uhr seine Pforten. Um 17 Uhr soll GeReusch auftreten, für 21 Uhr sind die WW Rocker Z eingeplant. Tickets sind vor Ort für 10 Euro erhältlich.


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