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Pressemitteilung vom 09.11.2025    

Quantencomputing: Ein Blick in die Zukunft der Justiz

Die rheinland-pfälzische Justiz setzt auf technologische Innovationen, um ihre Prozesse zu optimieren. Bei einem Besuch des IBM Quantum Data Centers in Ehningen erkundete Justizminister Philipp Fernis die Möglichkeiten der Quanten- und KI-Technologie für die digitale Justiz.

Symbolbild: Pixabay.

Ehningen. Der rheinland-pfälzische Justizminister Philipp Fernis besuchte das IBM Quantum Data Center in Ehningen im Kreis Böblingen. Der Austausch mit IBM-Vertretern wie David Faller, Geschäftsführer der IBM Deutschland Research & Development GmbH, Thomas Höhn, Executive Partner für eJustice-Projekte, und Hansi Schäuble, Executive Partner, GenAI Advisory, bot einen Einblick in die zukünftige Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) und Quantencomputing in der Justiz.

Fernis zeigte sich beeindruckt von den Möglichkeiten, die moderne Technologien für einen Rechtsstaat bieten. "Der Besuch des Quanten-Rechenzentrums von IBM hier in Ehningen hat mir eindrucksvoll in Erinnerung gerufen, welches enorme Potenzial Technologie auch für einen modernen Rechtsstaat bietet", sagte er. Er betonte, dass Quantencomputing, obwohl noch in der Entwicklung, die digitale Justiz eines Tages erheblich voranbringen könnte, insbesondere bei der Aufklärung von Cyberkriminalität und der Bearbeitung von Massenverfahren.

David Faller hob die Bedeutung des IBM Quantum Data Centers hervor: "Die Einweihung unseres ersten IBM Quantum Data Centers in Europa hier in Ehningen vor gut einem Jahr war ein bedeutendes Ereignis ? für uns, die Region und das gesamte Quantum-Ecosystem in Europa." Die Systeme unterstützen Unternehmen und Institutionen in Europa dabei, Quantenalgorithmen zu entwickeln und komplexe Probleme zu lösen.



Bereits jetzt profitiert die rheinland-pfälzische Justiz von der Zusammenarbeit mit IBM durch Projekte wie "eManuel", einem digitalen Assistenten auf Basis eines GPT-Sprachmodells, der technische Fragen zur eAkte beantwortet. Dieses System soll in den kommenden sechs Monaten in der gesamten ordentlichen Gerichtsbarkeit eingeführt werden. Zudem wird das KI-Tool "K.I.T." getestet, das Routineaufgaben automatisiert und bei Massenverfahren wie Bußgeldverfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen entlastet.

Justizminister Philipp Fernis fasste zusammen: "Wir freuen uns auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit IBM und neue spannende Projekte. Wer die Justiz zukunftsfest machen will, muss bei neuen Technologien mutig am Ball bleiben."


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