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Pressemitteilung vom 05.11.2025    

Koblenz begrüßt neue Generation: 38 angehende Juristen starten ihren Vorbereitungsdienst

Neuer Jahrgang für die Justiz: 38 Rechtsreferendare starten in Koblenz. Zwei Jahre Ausbildung verbinden Praxis und Theorie und führen zur Zweiten Juristischen Staatsprüfung.

Symbolbild. (KI-generiert)

Koblenz. Am Landgericht Koblenz haben heute 38 Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare ihren Vorbereitungsdienst aufgenommen. In den kommenden zwei Jahren absolvieren sie die Ausbildung in Rheinland-Pfalz, die mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung abschließt und die Grundlage für den Einstieg in klassische juristische Berufe bildet.

Praxisnah ausgebildet
Der Vorbereitungsdienst verknüpft praktische Erfahrungen mit verbindenden Unterrichtsformaten. Ziel ist ein vertiefter Einblick in die Arbeitsfelder der Justiz sowie angrenzender Rechtsbereiche. Der neue Jahrgang profitiert von einer strukturierten Ausbildung, die auf die Anforderungen in Gerichtsbarkeiten, Staatsanwaltschaften, Verwaltung und Anwaltschaft zugeschnitten ist.

Stationen und Ablauf
Vorgesehen sind Pflichtstationen bei einem Land- oder Amtsgericht in Zivilsachen, bei einem Gericht in Strafsachen oder einer Staatsanwaltschaft, bei einer Verwaltungsbehörde sowie bei einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt. Daran schließt sich eine nach individuellen Interessen wählbare Wahlstation an, die im Inland oder Ausland abgeleistet werden kann. Ergänzend finden wöchentliche Arbeitsgemeinschaften statt, in denen Fälle aufgearbeitet und Prüfungsinhalte systematisch vertieft werden.



Perspektiven in Rheinland-Pfalz
Die Justiz in Rheinland-Pfalz bietet erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten. Das Spektrum reicht von Richter- und Staatsanwaltslaufbahnen über anwaltliche Tätigkeiten bis zu Positionen im Notariat oder in der öffentlichen Verwaltung. Der Standort Koblenz mit dem Landgericht und den Amtsgerichten des Bezirks gilt als etablierte Ausbildungsadresse mit breitem Praxisspektrum.

Zugangsvoraussetzungen und Einstellungstermine
Einstellungen in den juristischen Vorbereitungsdienst erfolgen in Rheinland-Pfalz zweimal jährlich, jeweils zum 2. Mai und zum 2. November. Voraussetzung ist ein mit der ersten juristischen Prüfung abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften. Die Kombination aus praxisnahen Stationen und begleitenden Arbeitsgemeinschaften bereitet gezielt auf die Zweite Juristische Staatsprüfung vor und schafft eine solide Basis für den weiteren Berufsweg. (PM/bearbeitet durch Red)


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