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Pressemitteilung vom 30.10.2025    

Vogelgrippe im Westerwaldkreis bestätigt

Im Westerwaldkreis wurde die Vogelgrippe bei Wildvögeln nachgewiesen. Zwei tote Kraniche wurden positiv auf das Virus getestet. Die Behörden bitten um Mithilfe der Bevölkerung, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Westerwaldkreis. Das Friedrich-Löffler-Institut hat den Vogelgrippe-Virus bei zwei tot aufgefundenen Kranichen im Westerwaldkreis bestätigt. Damit ist der Ausbruch der Vogelgrippe in diesem Landkreis offiziell festgestellt. Bisher wurden rund 20 tote Kraniche dem Veterinäramt gemeldet, von denen fünf durch Mitarbeitende geborgen und im Landesuntersuchungsamt Koblenz untersucht wurden. Alle fünf Proben zeigten ein positives Ergebnis.

Um die Ausbreitung der Vogelgrippe einzudämmen, sammelt das Veterinäramt alle erreichbaren Tiere ein. Dabei wird darauf geachtet, dass sich das Personal nicht selbst in Gefahr begibt. Am Dreifelder Weiher gestaltet sich die Bergung schwierig, da das Wasser abgelassen wurde und nicht alle Kraniche im Morast und Schlick geborgen werden können.



Verhaltens- und Handelungsempfehlungen
Das Veterinäramt des Westerwaldkreises bittet die Bevölkerung, auffälliges Verhalten und Totfunde bei Wildvögeln zu melden und diese nicht anzufassen oder zu bergen. Innerhalb der Dienstzeiten können Meldungen telefonisch unter 02602 124-555 gemacht werden. Außerhalb dieser Zeiten nimmt die Polizei Hinweise entgegen. Geflügelhalter finden Handlungsempfehlungen auf der Website des Kreises. (PM/Red)


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