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Pressemitteilung vom 30.10.2025    

Gib dem Frieden eine Chance: Fachtag für Ehrenamtliche in Dernbach setzt inspirierende Impulse

Caritas und CKD (Caritas-Konferenzen Deutschlands) luden Engagierte aus Pfarreien und Einrichtungen zum Austausch nach Dernbach ein. Rund 30 ehrenamtlich Engagierte aus den Pfarreien und Einrichtungen des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn kamen im Kloster Maria Hilf in Dernbach zum diesjährigen CKD-Fachtag zusammen.

Nach einem inspirierenden Fachtag unter dem Motto „Gib dem Frieden eine Chance“ kamen die Teilnehmenden, Referenten und Gastgeber im Kloster Maria Hilf in Dernbach zu einem Erinnerungsfoto zusammen. Organisiert wurde der Nachmittag von Rainer Lehmler, Referent für Gemeindecaritas beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn. (Foto: Caritasverband WWRL)

Westerwald/Rhein-Lahn. Unter dem Motto "Gib dem Frieden eine Chance" stand der Nachmittag im Zeichen von Begegnung, Inspiration und der Frage, was Frieden im caritativen Handeln bedeutet. Nach der Begrüßung durch Rainer Lehmler, Referent für Gemeindecaritas, führte Pfarrer Ludwig Reichert, Bundesvorsitzender der Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD), mit einem Impulsreferat in das Thema ein. Er machte deutlich, dass Frieden nicht einfach ein Zustand sei, sondern eine Haltung, die immer wieder neu erarbeitet werden müsse – in uns selbst, in der Gesellschaft und in der Welt. "Innerer Friede ist der Ausgangspunkt für jedes gelingende Miteinander", betonte Reichert. "Gerade im caritativen Ehrenamt zeigt sich, wie aus persönlicher Haltung gesellschaftlicher Wandel wachsen kann."

Im Anschluss stellten sich vier Projekte aus der Region Westerwald-Rhein-Lahn vor, die auf eindrucksvolle Weise zeigen, wie Frieden konkret gelebt werden kann:
das CKD-Türöffnerprojekt gegen Einsamkeit in der Pfarrei Montabaur (mit Schwester Barbara Spiegelhoff, Gemeindeschwester plus, und Rainer Lehmler),
die Caritas-Sozialsprechstunden in der Pfarrei St. Peter und Paul im Kannenbäckerland (Wiegand Otterbach),
das Sozialraumprojekt Lahnstein, unter anderem mit der "Einkaufshilfe Plus" (Sozialraummanager Heiko Hastrich) sowie
die Caritassprechstunden der Gemeindecaritas im Kirchort Lahnstein (Brigitte Bendel, Monika Seifert und Jutta Eibel).



In zwei Workshoprunden konnten die Teilnehmenden die vorgestellten Ansätze vertiefen, eigene Erfahrungen einbringen und neue Impulse für das Engagement vor Ort mitnehmen. Bei Kaffee und Kuchen blieb zudem viel Raum für persönliche Begegnung und Austausch. Den spirituellen Abschluss gestaltete Schwester Angela Bianchet, welche die ökumenische Wanderfriedenskerze in den Mittelpunkt stellte. Gemeinsam wurde für Frieden im Kleinen wie im Großen gebetet – und die Gewissheit geteilt, dass dieser Frieden mit jedem guten Wort, jeder helfenden Geste und jedem offenen Herzen beginnt.

"Der Fachtag hat gezeigt, wie vielfältig und lebendig caritatives Ehrenamt in unserer Region ist", zog Rainer Lehmler ein positives Fazit. "Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, aber wir können täglich dazu beitragen, dass er wächst – in unseren Gemeinden, Nachbarschaften und Begegnungen." (PM)





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