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Pressemitteilung vom 29.10.2025    

Vogelgrippe in Rheinland-Pfalz: Tierhalter ergreifen Vorsichtsmaßnahmen

Die Ausbreitung der Vogelgrippe sorgt bei Geflügel- und Vogelhaltern in Rheinland-Pfalz für wachsende Besorgnis. Schutzmaßnahmen werden ergriffen, um das Eindringen des Virus zu verhindern.

Vogelgrippe - Falknerei in Bad Marienberg bleibt geschlossen. (Foto: Sascha Ditscher/dpa)

Region. Die Geflügelpest breitet sich derzeit schnell in Deutschland und auch in Rheinland-Pfalz aus. Das Landesuntersuchungsamt in Koblenz sprach von einer "ungewöhnlichen Dynamik". Halter wie Luisa Weich von der Falknerei Bad Marienberg im Wildpark sind in Sorge, dass das Virus ihren Bestand an Greifvögeln und Eulen gefährden könnte.

"Die Tiere sind nicht nur unsere Arbeit, sondern unser Leben", betont Weich. Als Vorsichtsmaßnahme wurde die Falknerei für Besucher geschlossen und die Volieren abgedichtet, um eine Infektion durch herabfallenden Kot wilder Vögel zu verhindern.

Die Kreise ziehen sich enger
Obwohl sich die Falknerei noch nicht im Einzugsbereich eines bestätigten Falls befindet, sieht Weich es als Frage der Zeit an. "Die Kreise ziehen sich immer enger", warnt sie und hebt die Bedeutung präventiver Maßnahmen hervor. Auch andere Einrichtungen wie der Gonsenheimer Wildpark in Mainz setzen auf erhöhte Sicherheitsmaßnahmen, um ihre Bestände zu schützen. Derzeit werden keine Greifvögel aufgenommen.




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Verbreitung des Virus nicht nur durch Vögel
Die Stadt Mainz empfiehlt, offensichtlich kranke oder verendete Vögel nicht einzusammeln und in Tierarztpraxen oder Tierheime zu bringen. Falknerin Weich appelliert an die Öffentlichkeit, mitzuhelfen, die Ausbreitung des Virus zu minimieren. Hunde sollten an der Leine geführt werden, um eine Verbreitung des Virus zu verhindern. "Es ist nicht nur die Verantwortung der Geflügelhalter, sondern von allen Leuten, ein wenig die Augen aufzuhalten", so Weich.

Die Vogelgrippe, auch Geflügelpest genannt, ist eine oft tödliche Infektionskrankheit für viele Vogel- und Geflügelarten. Für Menschen gilt sie nach Experteneinschätzung als ungefährlich.
(dpa/bearbeitet durch Red)


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