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Pressemitteilung vom 27.10.2025    

DLRG Montabaur setzt sich für neues Mons-Tabor-Bad mit Tiefwasserbecken und Sprungturm ein

Die DLRG Ortsgruppe Montabaur e. V. unterstützt die Pläne für das neue Mons-Tabor-Bad und hebt die Bedeutung eines separaten Tiefwasserbeckens hervor.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Montabaur. Die DLRG Ortsgruppe Montabaur e.V. spricht sich klar für die aktuellen Planungen zum Neubau des Mons-Tabor-Bads aus. Ein modernes, umweltfreundliches und energieeffizientes Schwimmbad wird als wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Lebensqualität für alle Bürger sowie für den Schul- und Vereinssport in der Region angesehen.

Derzeit führt die DLRG ihre Schwimm- und Rettungsausbildung im Hallenbad Wirges durch. Als größter Schwimmverein in der Verbandsgemeinde Montabaur betreuen sie jährlich über 250 Kinder allein in der Schwimmausbildung. Die Nachfrage nach Schwimmkursen übersteigt jedoch das bestehende Angebot, weshalb zusätzliche Wasserzeiten benötigt werden.

Erweiterung des Mons-Tabor-Bads um ein Tiefwasserbecken und einen Sprungturm
Ein zentraler Punkt der Planungen ist die mögliche Integration eines Sprungturms und eines separaten Tiefwasserbeckens im neuen Bad. Obwohl wirtschaftliche und energetische Argumente gegen größere Becken sprechen, sind bestimmte Anforderungen an Tiefe und Ausstattung für die Rettungsschwimmausbildung und den Tauchsport unerlässlich. Elemente wie Tieftauchen oder Rettungssprünge mit Kleidung sind nur in einem ausreichend tiefen Becken möglich.



Ein separates Tiefwasser- und Sprungbecken könnte flexibel genutzt werden und wäre daher wirtschaftlich, nach Ansicht der DLRG, sinnvoll. So könnten die Voraussetzungen für Schwimm-, Rettungs- und Tauchausbildung erhalten bleiben, ohne den öffentlichen Badebetrieb einzuschränken. Die DLRG schätzt die bisherige offene und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt und der Verbandsgemeinde Montabaur und bietet an, ihre Expertise in die weiteren Planungen einzubringen.

Fähigkeit zu schwimmen ist eine Sicherheitsfrage
Eine Investition in ein gutes Schwimmbad sei immer auch eine Investition in die Wassersicherheit der Region. Immer weniger Kinder lernen heute richtig schwimmen, obwohl sicheres Schwimmen nicht nur eine Freizeitaktivität, sondern eine Frage von Sicherheit und Lebensfreude ist. Jedes Kind, das schwimmen kann, trägt zur Sicherheit der Gemeinschaft bei. (PM/Red)


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