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Pressemitteilung vom 21.10.2025    

Grüne Jugend Rheinland-Pfalz kritisiert verpflichtendes Gesellschaftsjahr

Die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz hat klare Worte für den Vorschlag eines verpflichtenden "Gesellschaftsjahres" für junge Menschen bis zum 28. Lebensjahr. Der Antrag, der von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt wird, sorgt für Unmut und wird als Eingriff in die Selbstbestimmung angesehen.

Symbolbild (Quelle: Pixabay)

Mainz. Die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz lehnt den aktuellen Vorschlag zur Einführung eines verpflichtenden "Gesellschaftsjahres" entschieden ab. Der Antrag, der jungen Menschen eine Pflicht auferlegt, während ältere Generationen freiwillig teilnehmen dürfen, wird als diskriminierende Ungleichbehandlung kritisiert. Giuseppe Guzzo, Landesvorsitzender der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz, äußert: "Hier wird mit schönen Worten verschleiert, was in Wahrheit ein Pflichtdienst ist - und das ist inakzeptabel."

Guzzo betont, dass junge Menschen bereits überdurchschnittlich oft ehrenamtlich aktiv seien. Laut dem Deutschen Freiwilligensurvey 2019 seien 42 Prozent der unter 30-Jährigen ehrenamtlich tätig - mehr als der gesellschaftliche Durchschnitt von 40 Prozent. "Statt ihre Freiheit weiter einzuschränken, brauchen sie endlich Entlastung", so Guzzo weiter.




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Sara Pasuki, ebenfalls Landesvorsitzende der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz, warnt vor den gesellschaftlichen Folgen des Antrags: "Wer junge Menschen mit dem Narrativ "ihr seid zu faul" unter Generalverdacht stellt und ihnen Pflichten auferlegt, während andere Generationen frei entscheiden dürfen, setzt den sozialen Frieden aufs Spiel."

Die GRÜNE JUGEND fordert eine ausreichende Finanzierung von Freiwilligendiensten, um Engagement unabhängig vom Einkommen zu ermöglichen. Zudem müsse die psychische Gesundheitsversorgung für junge Menschen ausgebaut werden, um Leistungsdruck abzubauen und Ängste ernst zu nehmen. Guzzo und Pasuki betonen: "Freiwilligkeit ist kein Privileg, sondern ein Grundrecht." (PM/Red)


Mehr dazu:   Bündnis 90/Die Grünen   Politik & Wahlen  
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