Werbung

Nachricht vom 19.05.2012    

Kreis-FWG befasste sich mit Windkraft

Zur Informationsveranstaltung zum Thema Energiewende, Windkraft, Klimaschutzziele und die damit verbundenen Änderungen hatte die FWG des Westerwaldeskreises eingeladen. Staatssekretär Ernst-Christoph Stolper informierte zum Koalitionsvertrag, die anschließende Diskussion wurde rege geführt.

Toni Herrmann, Klaus Müller, Staatssekretär Ernst-Christoph Stolper und Stephan Bach (von links) am Ende der Informationsveranstaltung. Foto: FWG

Oberhaid. Auf Einladung der Kreistagsfraktion und des Kreisverbandes der FWG waren viele Mitglieder zur Informationsveranstaltung nach Oberhaid gekommen, um sich insbesondere von Staatssekretär Ernst-Christoph Stolper vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung „aus erster Hand“ die Ziele der Landesregierung zur Energiewende und speziell zur Windkraft in Rheinland-Pfalz zu informieren.
Fraktionsvorsitzender der FWG im Westerwälder Kreistag, Bürgermeister Klaus Müller, Selters, hatte gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden Stephan Bach, Breitenau, zu dieser Informationsveranstaltung eingeladen.
Klaus Müller begrüßte den Staatssekretär, den 1. Kreisbeigeordneten Uli Keßler, die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen, Michael Merz und Thilo Becker, den Ortsbürgermeister Manfred Sabel und den 1. Ortsbeigeordneten Timo Dickopf sowie viele andere Mandatsträger aus allen zehn Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises.

Staatssekretär Stolper erklärte zunächst die Klimaschutzziele des Koalitionsvertrages, die vor allem keine Erwärmung des Klimas über zwei Grad zulassen dürfe. Dies bedeute, die notwendige Verringerung des CO2-Ausstoßes mittelfristig minus 20 Prozent und bis 2050 minus 90 Prozent. Der Strom soll bis zum Jahr 2030 (bilanziell) zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden. Dazu muss die Stromversorgung aus Windkraft verfünffacht werden. Hierfür ist vorgesehen, insgesamt durchschnittlich 2 Prozent der Landesfläche zu nutzen. Waren bis Juni des vergangenen Jahres in Rheinland-Pfalz 1.125 Windkraftanlagen installiert, sollen es nach dem Willen der Landesregierung bis zum Jahr 2030 schon 2.650 Anlagen sein.
„Räume mit hoher Windhöffigkeit sind durch die Regionalplanung und Bauleitplanung vorrangig zu sichern“ so der Staatssekretär.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Sanitär-Ausstellungsfachberater (m/w/d) in Andernach

Dr. Kurt Korsing GmbH & Co. KG
56626 Andernach

Examinierte Pflegekraft / Schulbegleitung

DRK-Kinderklinik Siegen gGmbH
57584 Scheuerfeld

Sanitär-Ausstellungsfachberater (m/w/d) in Wissen

Dr. Kurt Korsing GmbH & Co. KG
57537 Wissen

Meister/Techniker/Obermonteur für Elektrotechnik (m/w/d)

Alhäuser + König Ingenieurbüro GmbH
57627 Hachenburg

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Nach den umfassenden Informationen leitete der Fraktionsvorsitzende und Vorstandsmitglied der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald, Toni Herrmann aus Holler, die Fragerunde mit der Feststellung ein, dass nach dem fürchterlichen Atomunfall in Fukushima in Deutschland so schnell wie in keinem anderen Land die Energiewende eingeläutet wurde.
„Man mag darüber streiten, ob etwas mehr Vorlaufzeit für die Abschaltung der Hälfte der AKW verbunden mit einer effizienteren Gesamtlösung, des notwendigen Netzausbaues und neuer Speicherkapazitäten sinnvoller gewesen wäre. Die Atomkraft darf aber mittel- und schon gar nicht langfristig eine Zukunft in Deutschland haben“, so Herrmann. „Ob die Energiewende vor Ort aber wirklich nur aus Gründen des Klimaschutzes oder vielmehr wegen der Sanierung der kommunalen Haushalte jetzt so forciert wird, stelle ich jetzt einmal in den Raum“, so Moderator Toni Herrmann und eröffnete die Fragerunde.
Intensiv wurden die Themen Solidarpakt, Freigabe des Waldes für Windkraftanlagen, Repowering, neue Speicherwerke und viele weitere Punkte rege diskutiert.

Kreisvorsitzender Stephan Bach bedankte sich bei Herrn Staatssekretär Stolper für
seinen informativen Vortrag und bei allen FWG-lern für ihr Interesse an der Veranstaltung. „Ich glaube, dass Sie mit Ihrem heutigen Vortrag wesentlich zu mehr Klarheit bei den hier anwesenden, überwiegend ehrenamtlichen Kommunalpolitikern beitragen konnten“, so Bach. Dem Gast aus Mainz überreichte er als „Dankeschön“ ein Westerwälder Kräuterwind-Präsent.


Lokales: Ransbach-Baumbach & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Erstmeldung: Größerer Feuerwehreinsatz im Krankenhaus Lahnstein

Im Krankenhaus Lahnstein sind Feuerwehr und Polizei derzeit im Einsatz. Die Bevölkerung muss sich jedoch ...

Erstmeldung: Schwerer Unfall in Rennerod: Pkw kollidiert und fängt Feuer

In Rennerod ereignete sich am Freitagabend (15. Mai) ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Pkw kollidierte ...

Kaffeehaus-Nachmittag beim Frauenchor Heiligenroth: Ein Genuss für alle Sinne

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Oktober 2025 lädt der Frauenchor Heiligenroth erneut zu einem besonderen ...

Studienfahrt nach Auschwitz: Junge Menschen auf den Spuren der Geschichte

Die Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine besondere ...

Jüdische Klänge und Einblicke in den Nahen Osten in Rückeroth

Die Evangelische Christusgemeinde Sayn-Wied Westerwald lädt zu zwei besonderen Veranstaltungen in die ...

Bad Marienberg: Ehrenamtliche vereinen Kraft für Bedürftige beim Langar-Tag

Am Samstag (2. Mai) organisierte die Ahmadiyya-Herrenorganisation Muslim Jamaat Bad Marienberg einen ...

Weitere Artikel


Elefanten sind auf dem Weg nach Hachenburg

Am Samstag, 26. Mai, werden 4000 Elefanten in Hachenburg zu finden sein. Sie sind auf dem Weg, um das ...

Westerwälder helfen Kindern in Südafrika

Der Verein Charity-Event finanzierte den Erweiterungsbau eines Kinderheimes in einem südafrikanischen ...

Polizeiberichte des Westerwaldkreises

Die Polizeiberichte des Wochenendes zeigen: Die Beamten hatten im Westerwaldkreis viel zu tun. In einigen ...

Frauen-Erholwochenende ist ein Erfolg

Seit 18 Jahren gibt es das Frauen-Erholwochende, und es erfreut sich steigender Beliebtheit. Christlich ...

Zecken lauern jetzt überall

Zeckern lauern derzeit überall in der Natur. Die Parasiten ernähren sich vom Blut der Lebewesen, und ...

SPD Bad Marienberg bestätigt Vorstand

Der SPD-Gemeindeverband Bad Marienberg bestätigte den amtierenden Vorstand im Amt im Rahmen der Jahresversammlung. ...

Werbung