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Nachricht vom 19.09.2025    

Tierquälerei in Düsseldorf: Labrador "Haribo" wird glücklich im Westerwald

Ein Fall von Tierquälerei hat im Sommer für Aufsehen gesorgt: Spaziergänger hatten in einem Wald bei Düsseldorf einen Labrador entdeckt, an einem Baum festgebunden und mit zugeklebter Schnauze - eine lebensgefährliche Situation für das Tier. Aber es gibt ein Happy End für "Haribo".

"Haribo" hat sich von seinen Qualen erholt. (Foto: Tierheim Siegen)

Region. Der zwei Jahre alte Labrador war im Juli offenbar von seinem Vorbesitzer im Wald ausgesetzt worden. Doch nicht nur das: Er hatte die Schnauze mit Panzertape zugeklebt, somit konnte er nichts essen, nichts trinken und auch nicht hecheln. An einem heißen Tag im Sommer ist das lebensgefährlich für Hunde, da sie über das Hecheln ihre Körpertemperatur regulieren. Zudem war das Tier an einem Baum festgebunden worden, konnte also nicht selbstständig Hilfe suchen. Spaziergänger fanden den Rüden in diesem Zustand, befreiten ihn und brachten ihn ins Tierheim Düsseldorf.

Dort gaben ihm die Tierpfleger den Namen "Haribo", weil er "so süß und weich ist". Nach seiner Genesung - durch das Panzertape hatte der Hund Verletzungen an der Schnauze davon getragen, zudem waren seine Ohren entzündet - begann die Vermittlung. Und das Interesse war groß. Das Tierheim richtete eigens für "Haribo" eine Vermittlungsadresse ein, um die mehr als hundert Anfragen überschauen zu können. Wichtig war natürlich, dass "Haribo" nach seinen Qualen ein stabiles und liebevolles Zuhause bekommt. Unter anderem kam auch eine Bewerbung aus dem Westerwald: Ein Ehepaar aus dem Kreis Altenkirchen wollte "Haribo" aufnehmen. Und die Bedingungen waren gut: Ein weiterer Hund als Spielgefährte und ein großes Grundstück warteten auf "Haribo". Zwei Wochen wohnte er dann zur Probe, bis vom Tierheim das Okay kam: "Haribo" durfte endgültig in sein neues Heim ziehen.




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Hier lebt und lernt der junge Rüde nun. Denn der Teenager ist noch "ein sehr junger, stürmischer und distanzloser Kerl", wie das Düsseldorfer Tierheim ihn beschrieb, dem "es noch an Erziehung fehlt" - aber er ist grundsätzlich freundlich. Und das wichtigste: Der Labrador ist vollständig genesen. Seine neuen "Hundeeltern" hoffen nun, dass die Polizei den ehemaligen Besitzer des Hundes findet und er zur Verantwortung gezogen wird. Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz laufen. (rm)


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