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Pressemitteilung vom 12.09.2025    

Von der Bücherei in den Garten: Das Konzept der Saatgutbibliotheken

In vielen Stadtbüchereien wird neben Büchern auch Saatgut angeboten. Diese Saatgutbibliotheken bieten eine nachhaltige Möglichkeit, regionale Pflanzensamen zu nutzen und gleichzeitig die biologische Vielfalt zu fördern.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Region. In Saatgutbibliotheken können Interessierte alte und regionale Pflanzensamen meist kostenlos mitnehmen. Die Samen können dann im eigenen Garten oder auf dem Balkon angebaut und am Ende der Saison kann frisches Saatgut zurückgegeben werden. Meist handelt es sich um sogenanntes samenfestes Saatgut, das sich im Gegensatz zu F1-Hybriden sortenrein vermehren lässt und Jahr für Jahr genutzt werden kann.

"Das macht Gärtner unabhängiger von kommerziellen Saatgutproduzenten, fördert die biologische Vielfalt und sorgt für den Erhalt alter, selten gewordener Sorten", erklärt Annika Dobbers, Expertin für Klimaanpassung bei der Verbraucherzentrale NRW. Die alten, lokalen Sorten seien oft besonders gut an die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Deshalb seien sie meist robuster und würden besonders gut gedeihen.



Die Nutzung und Bestückung lokaler Saatgutbibliotheken unterstützt einen wertvollen Kreislauf und trägt zur Umweltfreundlichkeit bei. Dank des samenfesten Saatguts profitieren Gärtner zudem von gleichbleibend hochwertigen Samen, die kontinuierlich vermehrt werden können. (PM/Red)


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