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Nachricht vom 08.09.2025    

Denkmäler öffnen am 14. September ihre Türen: Einblicke in verborgene Geschichte

Am kommenden Sonntag, dem 14. September 2025, bietet der Tag des offenen Denkmals eine besondere Gelegenheit, historische Orte in Rheinland-Pfalz zu erkunden, die sonst verschlossen sind. Von Teehäusern in Weinbergen bis hin zu alten Stadtbefestigungen - es gibt viel zu entdecken.

Dom zu Speyer. (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Mainz. Vom charmanten Teehäuschen in den Weinbergen bis zur imposanten Stadtbefestigung - der Tag des offenen Denkmals lädt am 14. September dazu ein, verborgene Schätze zu entdecken. Innenminister Michael Ebling (SPD) und die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) informierten vorab in der ehemaligen katholischen Kirche St. Paulus in Ingelheim über den bevorstehenden Aktionstag. Einst ein Kirchenraum im Landkreis Mainz-Bingen, dient das Gebäude heute als Kindertagesstätte.

Der Tag des offenen Denkmals ist Deutschlands größte Kulturveranstaltung und findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt. Seit 1993 wird er von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) organisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ursprünglich geht der Gedenktag auf eine Initiative des französischen Kulturministers Jack Lang zurück, der 1984 die "Journée portes ouvertes dans les monuments historique" ins Leben rief. Der Europarat führte 1991 den "European Heritage Day" ein.



Ziel des Aktionstags ist es, Denkmalschutz erlebbar zu machen. Historische Gebäude und Orte, die normalerweise nicht zugänglich sind, öffnen an diesem Tag ihre Türen für Besucher. Es werden Sonderführungen, Handwerksvorführungen und ein Rahmenprogramm angeboten. Die Teilnahme ist meist kostenfrei.

In Rheinland-Pfalz gibt es rund 39.000 kulturelle Denkmäler, von denen 335 am 14. September geöffnet sein werden. Die DSD stellt den Tag seit 1999 unter ein jährlich wechselndes Motto. Dieses Jahr lautet es: "Wertvoll: unbezahlbar oder unersetzlich?" Es soll dazu anregen, Denkmäler neu zu betrachten und ihren wahren Wert zu erkennen. Bei Führungen durch den Scharfenturm in Rhens im Landkreis Mayen-Koblenz kann erstmals das nur durch einen Lichtschlitz beleuchtete Sockelgeschoss besichtigt werden, wo im 17. Jahrhundert der Hexerei angeklagte Personen festgehalten wurden.

(dpa/bearbeitet durch Red)


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