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Pressemitteilung vom 04.09.2025    

Heizen mit Klimageräten: So funktioniert es

Viele Haushalte in Rheinland-Pfalz nutzen Klimaanlagen, um im Sommer für angenehme Temperaturen zu sorgen. Doch diese Geräte können mehr als nur kühlen. Unter bestimmten Bedingungen eignen sie sich auch zum Heizen.

Foto: Pixabay

Mainz/Westerwald. Klimaanlagen sind in erster Linie bekannt dafür, im Sommer für Abkühlung zu sorgen, indem sie die Raumluft kühlen und die Wärme nach außen abgeben. Allerdings lässt sich dieser Prozess umkehren: So kann der Außenluft Wärme entzogen werden, um die Raumluft zu erwärmen. Dadurch können Klimaanlagen im Winter als Luft-Luft-Wärmepumpen eingesetzt werden und unter passenden Rahmenbedingungen eine herkömmliche Heizung zumindest raumweise ersetzen.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Methode sind die vergleichsweise niedrigen Anschaffungskosten. Besonders in Bestandsgebäuden ohne hydraulisches Heizsystem kann der Einbau von Heizkörpern und Rohrleitungen sehr teuer sein. Hier bieten Luft-Luft-Wärmepumpen eine kostengünstigere Alternative. Zudem verbessern Klimageräte durch eingebaute Filter die Luftqualität, da sie Staub, Pollen und Keime aus der Luft entfernen. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie sogar gefördert werden, etwa beim Austausch alter Gas- oder Nachtspeicherheizungen.

Allerdings gibt es auch Einschränkungen: Die Geräte können kein Warmwasser bereitstellen - hierfür ist ein separates System erforderlich. Der konstante Luftstrom kann als störend empfunden werden und Staub aufwirbeln. Auch die Geräuschentwicklung der Innen- und Außengeräte sollte bedacht werden. Für einen effizienten Einsatz ist zudem der Dämmstandard des Gebäudes entscheidend. Bei Fragen zum Heizungstausch und zu Fördermöglichkeiten bietet die Verbraucherzentrale unabhängige und kostenlose Beratungstermine an.

Die nächsten Sprechstunden der Energieberater finden wie folgt statt:



In Montabaur (telefonisch oder per Video) am Donnerstag, 11. September 2025, von 15 bis 18.45 Uhr. Anmeldungen können unter der Telefonnummer 02602-126199 vorgenommen werden.
In Hachenburg am Donnerstag, dem 11. September 2025, von 13.45 bis 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11. Anmeldungen können unter der Telefonnummer 02662-801104 vorgenommen werden.
In Bad Marienberg am Dienstag, dem 23. September 2025, von 15 bis 18 Uhr (telefonische Beratung). Anmeldungen können unter der Telefonnummer 02661-6268303 vorgenommen werden.
In Wallmerod am Mittwoch, 24. September 2025, von 13.30 bis 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Gerichtsstraße 1. Anmeldungen können unter der Telefonnummer 06435-508336 vorgenommen werden.

Das Energietelefon der Verbraucherzentrale ist kostenfrei erreichbar unter der Rufnummer 0800-6075600 montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr. (PM/Red)


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