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Pressemitteilung vom 02.09.2025    

ÖPNV im Westerwald: Herausforderungen und Chancen

Die CDU-Kreistagsfraktion des Westerwaldkreises hat sich mit der neuen Struktur im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beschäftigt. In einer Veranstaltung in Herschbach wurden Erfahrungen ausgetauscht und Verbesserungsvorschläge diskutiert. Die finanziellen Belastungen für den Kreis sind erheblich gestiegen.

Busunternehmen und Kommunalpolitiker erörterten neue Struktur ÖPNV im Westerwaldkreis. (Foto: Marcel Willig)

Herschbach. Die CDU-Kreistagsfraktion des Westerwaldkreises hat sich in ihrer jüngsten Sitzung intensiv mit den Auswirkungen der neuen Struktur im Öffentlichen Personennahverkehr befasst. Bei einer "Impulse-Veranstaltung" im "Haus der Vereine" in Herschbach hatten die Fraktionsmitglieder Gelegenheit, beteiligte Busunternehmen zu ihren Erfahrungen mit dem vor einem Jahr eingeführten "Linienbündel"-ÖPNV zu befragen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel betonte die Herausforderung der Umstellung und dankte Verwaltung und Busunternehmen für ihre Zusammenarbeit bei der Umsetzung. Er hob hervor, dass mittelständische Unternehmen aus der Region gezielt in die Busversorgung eingebunden wurden.

Erfahrungen der Busunternehmen
Vertreter von FriBus, Orthen GmbH und Griesar Reisen GmbH berichteten von ihren Erfahrungen. Während die Linien im Umfeld des Ballungsraumes Koblenz gut angenommen werden, konzentriert sich die Nutzung außerhalb der Hauptlinien auf die Schülerbeförderung. Auch Fahrten zum Einkauf und Arztbesuchen sind häufig, während Arbeitswege eine geringere Rolle spielen.



Finanzielle Herausforderungen
Landrat Achim Schwickert und Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland wiesen auf die stark gestiegenen Kosten hin, die von ursprünglich 5 Millionen Euro auf 16,8 Millionen Euro angewachsen sind. Änderungen im Angebot erfolgen in Abstimmung mit den Busunternehmen. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Kai Müller machte deutlich, dass das wirtschaftliche Risiko nun bei den Kommunen liege und den Kreishaushalt belaste. Daher müsse das Angebot bedarfsgerecht und finanzierbar gestaltet werden.

Bedarfsgerecht verbessern
Ortsbürgermeister Axel Spiekermann sieht weiteren Bedarf an ortsbezogenen Informationen, um die Angebote besser zu nutzen. Dr. Stephan Krempel fasste zusammen: "Wir haben eine hohe Verantwortung für eine gute Infrastruktur für die Menschen unserer Region, müssen aber auch sorgsam mit den uns anvertrauten öffentlichen Geldern umgehen." (PM/Red)


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