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Pressemitteilung vom 29.08.2025    

Falsche Bankmitarbeiter in Koblenz auf Betrugstour

In Koblenz sind derzeit Betrüger aktiv, die sich als Bankmitarbeiter ausgeben und versuchen, an Bankkarten samt PIN zu gelangen. Die Polizei hat bereits mehrere Strafanzeigen aufgenommen. Die Täter arbeiten mit ausgeklügelten Methoden, um das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen.

Symbolbild (Quelle: Pixabay)

Koblenz. Am 29. August wurden bei verschiedenen Dienststellen in Koblenz drei Strafanzeigen wegen Betrugsverdachts erstattet. In allen Fällen meldete sich ein männlicher Tatverdächtiger telefonisch bei den Geschädigten und gab sich als Bankmitarbeiter aus. Er behauptete, dass ein hoher Geldbetrag unberechtigt von deren Konto abgebucht werden solle. Unter dem Vorwand, die Angelegenheit schnell klären zu müssen, wurde den Opfern suggeriert, dass ein Bankmitarbeiter zu ihnen nach Hause kommen würde.

Tatsächlich erschien kurz darauf ein Mann, der sich ebenfalls als Bankmitarbeiter ausgab und die Geschädigten unter Druck setzte, ihre Bankkarte samt PIN herauszugeben. In einem Fall gelang es dem Betrüger, mehrere tausend Euro abzuheben. In anderen Fällen wurden die Versuche vereitelt, da die Betroffenen misstrauisch wurden.

Die Polizei warnt eindringlich davor, Bankkarten und PINs an Unbekannte herauszugeben oder diese in die Wohnung zu lassen. Bürger sollten solche Telefonate sofort beenden und keine persönlichen Daten preisgeben.



89-Jährige wurde zum Opfer
Am 05. Juni wurde eine 89-jährige Frau Opfer von Telefonbetrügern. Bei einem sogenannten Schockanruf hatten die Betrüger bei der Geschädigten angerufen und berichtet, dass ihr Sohn einen schweren Verkehrsunfall verursacht haben soll. Er sei nun in Untersuchungshaft und käme nur gegen Zahlung einer Kaution in Höhe eines fünfstelligen Geldbetrages wieder frei.

Die schockierte Angerufene suchte daraufhin mehrere hochwertige Schmuckstücke im insgesamt fünfstelligen Gesamtwert zusammen und fuhr auf Anweisung der Betrüger mit dem Pkw zum Museum König an der Bonner Adenauerallee, um den Schmuck an eine dort bereitstehende Abholerin zu übergeben.

Die bislang unbekannte Tatverdächtige wartete auf dem Gehweg gegenüber des Museums König vor dem Palais Schaumburg und nahm den Schmuck dort hingegen. Während der Wartezeit konnte sie durch die Videoüberwachung des Palais Schaumburg videografiert
werden
. (PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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