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Pressemitteilung vom 27.08.2025    

Enrico Förderer erlebt beim Sachsenring Höhen und Tiefen in der ADAC GT4 Germany

Der 18-jährige Nachwuchsfahrer Enrico Förderer aus Leuterod erlebte beim Rennwochenende der ADAC GT4 Germany auf dem Sachsenring ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem Ausfall am Samstag gelang ihm am Sonntag (24. August 2025) dennoch eine solide Platzierung, die Hoffnung für den weiteren Saisonverlauf macht.

(Foto: von Axel Weichert)

Sachsenring/Leuterod. Ein spannendes, aber schwieriges Wochenende liegt hinter dem jungen Westerwälder Enrico Förderer. Bei der ADAC GT4 Germany, die im Rahmenprogramm der DTM auf dem Sachsenring ausgetragen wurde, startete er erstmals auf der anspruchsvollen Berg-und-Tal-Strecke. Gemeinsam mit Teamkollege Jay Mo Härtling trat er für SR Motorsport by Schnitzelalm Racing im Mercedes-AMG GT4 an.

Schwierige Ausgangsbedingungen
Bereits im Vorfeld war klar, dass es kein leichtes Rennen werden würde. Der Mercedes-AMG GT4 hatte wie schon am Nürburgring mit einer verschlechterten Balance of Performance (BoP) zu kämpfen, was sich besonders auf den Steigungen bemerkbar machte. Umso bemerkenswerter war Förderers Leistung im Qualifying am Samstag, als er mit Platz drei eine gute Ausgangsposition erreichte. Härtling setzte am Sonntag noch einen drauf und stellte das Auto auf Startplatz zwei.

Enttäuschung im Samstagsrennen
Das erste Rennen nahm jedoch ein abruptes Ende. Nach einer Safety-Car-Phase verschätzte sich Förderer beim Anbremsen und rutschte von der Ideallinie. Ein Konkurrent traf den Mercedes am Heck, das Fahrzeug landete im Kiesbett, und das Rennen war für das Duo beendet. Ohne Punkte blieb die Enttäuschung groß.



Starker Auftakt am Sonntag
Am Sonntag wendete sich das Blatt zunächst. Härtling übergab den Wagen nach einem starken Stint auf Platz drei. Förderer nutzte die Chance, zog direkt nach der Boxenausfahrt mit einem sehenswerten Überholmanöver an der Konkurrenz vorbei und lag kurzzeitig auf Rang zwei. Doch im weiteren Verlauf konnte er das hohe Tempo der BMW- und Porsche-Fahrer nicht halten. Am Ende stand Rang sieben und damit eine wichtige Schadensbegrenzung zu Buche.

Blick nach vorn
Trotz der gemischten Ergebnisse führt das Duo Förderer/Härtling die Meisterschaft weiterhin mit zehn Punkten Vorsprung an. Für das kommende Rennen am 13. September 2025 auf dem Red Bull Ring in Österreich ist die Motivation hoch, erneut anzugreifen. Förderer und sein Team wollen die Ursachen für die Probleme am Sachsenring genau analysieren, um dort wieder an die Erfolge der vergangenen Rennen anzuknüpfen.

Mit seiner Leistung zeigt der Westerwälder Nachwuchsfahrer eindrucksvoll, dass er zu den großen Talenten im internationalen Motorsport gehört. Die Region darf stolz sein, einen Vertreter auf dieser Bühne zu haben, der trotz Rückschlägen immer wieder kämpferisch zurückkommt. (PM/bearbeitet durch Red)


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