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Pressemitteilung vom 27.08.2025    

SPD Hachenburg informiert sich über neues Frauenhaus Westerwald und Frauen für Frauen e.V.

Der SPD-Ortsverein Hachenburg setzte bei einer Veranstaltung ein Zeichen gegen häusliche Gewalt. Im Mittelpunkt standen die Arbeit von Frauen für Frauen e.V. und die Fertigstellung des neuen Frauenhauses Westerwald.

v.l.n.r.: Anke Staude, Stephanie Weber, Christof Wolf, Barbara Metzger, Katrin Sauer, Michael Krämer, Clint Sikorski, Sebastian Niepel, Sandra Hering, Markus Windhagen und Helmut Grieger (Foto: Kerstin Eiteneuer)

Hachenburg. Häusliche Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das nach wie vor viele Menschen betrifft. Vor diesem Hintergrund nutzte der SPD-Ortsverein Hachenburg eine Veranstaltung, um sich über die Arbeit von Frauen für Frauen e.V. und das neue Frauenhaus Westerwald zu informieren.

Ein neues Haus als Schutzraum
Barbara Metzger, Vorsitzende des Vereins, stellte das zweigeschossige Gebäude vor. Es bietet sieben Familienzimmer, Gemeinschaftsküchen, ein Wohnzimmer sowie ein Spielzimmer für Kinder. Ein Snoezelenraum ist in Planung. Besonders hervorzuheben ist die Barrierefreiheit: Ein speziell ausgestattetes Appartement ermöglicht die Aufnahme von Frauen mit Behinderungen oder Müttern mit älteren Söhnen – ein Angebot, das bisher fehlte.

Finanzierung mit breiter Unterstützung
Die Baukosten von rund 2,5 Millionen Euro konnten nur durch verschiedene Finanzierungsquellen gedeckt werden. Der Bund steuerte 1,3 Millionen Euro bei, das Land Rheinland-Pfalz 80.000 Euro. Eine entscheidende Rolle spielte die Else-Schütz-Stiftung mit 1,1 Millionen Euro. Weitere Spenden von Vereinen, Privatpersonen und Sponsoren machten eine umfassende Ausstattung möglich.




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Politischer Auftrag und Zukunftsperspektiven
Die SPD Hachenburg betonte, dass es nicht ausreicht, Gesetze zu verabschieden. Länder und Kommunen müssten konkrete Kapazitäten schaffen, Bürokratie abbauen und präventive Maßnahmen fördern. Ziel sei es, Gewalt von vornherein zu verhindern und betroffenen Frauen langfristige Perspektiven zu geben. Dazu gehören auch bezahlbarer Wohnraum und eine bessere Zusammenarbeit mit Behörden.

Am Ende der Veranstaltung dankte der Ortsverein Barbara Metzger und dem Team von Frauen für Frauen e.V. für ihr Engagement. Die Arbeit des Vereins bleibt ein wichtiger Baustein im Kampf gegen häusliche Gewalt. (PM/bearbeitet durch Red)


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