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Pressemitteilung vom 20.08.2025    

Rheinvertiefung: Pläne für 2033 trotz Herausforderungen

Das Projekt zur Vertiefung der Fahrrinne des Mittelrheins bleibt ein wichtiges Thema. Trotz bestehender Unsicherheiten hält das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt am Zieljahr 2033 fest.

Symbolbild Rhein (Quelle: Pixabay)

Rheinland-Pfalz. Beim ehrgeizigen Vorhaben, die Fahrrinne des Mittelrheins zu vertiefen, wird weiterhin das Jahr 2033 als Ziel angepeilt. "Das ist zurzeit unsere Planung", erklärte Mathias Münch, Fachbereichsleiter beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA), während einer Rheinreise mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Münch betonte jedoch: "Allerdings sind natürlich die Genehmigungsverfahren in Deutschland im Endeffekt für uns noch eine Blackbox."

Dennoch gehe man derzeit von 2033 aus. Die geplante Vertiefung soll sicherstellen, dass der Rhein auch bei Niedrigwasser durchgängig schiffbar bleibt, was Umweltschützer kritisch sehen.



Kein einfaches Unterfangen
Bundesverkehrsminister Schnieder hatte kürzlich auf das große Potenzial der deutschen Wasserstraßen hingewiesen. Die seit Jahren diskutierte Rheinvertiefung sei im Bundesverkehrswegeplan verankert und werde sowohl am Mittelrhein als auch am Niederrhein intensiv verfolgt.

"Es sind leider keine einfachen Fragen, die dabei zu berücksichtigen sind", sagte er, ohne einen konkreten Zeitrahmen zu nennen. Während seiner Sommertour in Rheinland-Pfalz, zu der auch sein Wahlkreis Bitburg gehört, stehen die Themen Rheinschifffahrt, Niedrigwasser und Moselschleusen im Fokus.
(dpa/bearbeitet durch Red)


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