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Pressemitteilung vom 15.08.2025    

Heimspiel am Nürburgring: Enrico Förderer trotzt Herausforderungen in der GT4 Germany

Am dritten Rennwochenende (8. bis 10. August 2025) der "ADAC GT4 Germany 2025" erlebten 78.000 Zuschauer am Nürburgring ein packendes Motorsport-Event. Der 18-jährige Enrico Förderer aus Leuterod meisterte trotz technischer Nachteile ein beeindruckendes Rennen.

Fotos: privat

Nürburgring/Leuterod. Unter strahlend blauem Himmel fand das dritte Rennwochenende der ADAC GT4 Germany 2025 statt. Für den jungen Enrico Förderer, der im Mercedes-AMG GT4 für SR Motorsport by Schnitzelalm antritt, war es ein Heimspiel mit besonderen Herausforderungen.

Trotz der durch die "Balance of Performance" (BoP) bedingten Nachteile, verteidigte er zusammen mit seinem Teamkollegen Jay Mo Härtling erfolgreich die Meisterschaftsführung.

Einige PS weniger und Zusatzgewicht als Handicap
Die BoP-Anpassung führte zu einem Leistungsverlust von etwa 10-15 PS im Vergleich zum vorherigen Rennen auf dem Norisring. Zusätzlich mussten Förderer und Härtling 15 Kilogramm Erfolgsballast sowie weitere 20 Kilogramm Zusatzgewicht tragen. Diese Faktoren erschwerten das Rennen auf dem Nürburgring erheblich. Dennoch gelang es dem Team, dank präziser Abstimmung und professioneller Teamarbeit, ein Podium zu erreichen und wichtige Punkte zu sichern. "Wir haben alles richtig gemacht, keine Fehler, keine Strafen - nur die BoP hat uns etwas eingebremst", resümierte Förderer.

Rennen 1 - Vom Start weg im Nachteil

Das erste Rennen am Samstag (9. August 2025) begann vielversprechend von der Pole-Position. Doch schnell zeigte sich, dass der Leistungsverlust und das zusätzliche Gewicht einen Nachteil darstellten. Am Ende erreichte das Duo Platz fünf, was unter den gegebenen Umständen und dank fehlerfreier Teamarbeit als Erfolg gewertet werden kann.



Rennen 2 - Boxenstopp als Schlüssel zum Podium
Am Sonntag (10. August 2025) starteten sie von Platz drei. Ein perfekt getimter Boxenstopp ermöglichte es, Platz drei zu sichern. "Unser Boxenstopp war perfekt getimt. Wir kamen raus und konnten sofort angreifen - das hat uns Platz drei gebracht", erklärte Förderer. Bei über 60 Grad im Cockpit bewies das Team erneut taktisches Geschick.

Eifel-Atmosphäre als Extra-Motivation

Für Förderer war das Wochenende mehr als nur ein weiterer Renntermin. Die besondere Atmosphäre der Eifel und die Unterstützung von Familie und Freunden verliehen ihm zusätzliche Motivation. "Hier zu fahren, vor Familie, Freunden und so vielen Fans - das gibt mir Energie", sagte der sichtlich bewegte 18-Jährige.

Mit Rückenwind zum Sachsenring

Als Halbzeitchampion reist Förderer nun zum nächsten Rennen am Sachsenring. Sein Ziel bleibt klar: die Meisterschaft bis zum Schluss zu führen und zu gewinnen. (PM/Red)


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