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Pressemitteilung vom 15.08.2025    

Blaualgen-Alarm in Rheinland-Pfalz: Gesundheitsgefahr an Badeseen

In Rheinland-Pfalz überschreiten mehrere Badeseen die Warnstufen für Blaualgen. Die Cyanobakterien können gesundheitliche Risiken für Menschen und Tiere darstellen.

Mehrere Badegewässer von Blaualgen betroffen. (Foto: Birgit Reichert/dpa)

Freilingen. An mehreren Badeseen in Rheinland-Pfalz ist derzeit Vorsicht geboten, da sogenannte Blaualgen nachweislich vorhanden sind. Diese Cyanobakterien können Giftstoffe abgeben, die gesundheitliche Probleme verursachen können. Besonders betroffen soll leider der Postweiher bei Freilingen sein, wo sich die Konzentration massiv erhöht habe, wie ein Sprecher des rheinland-pfälzischen Landesamts für Umwelt (LfU) mitteilte. Das LfU rät dringend vom Baden ab.

Landesweit haben mehrere Seen bereits Ende Juli die zweite Warnstufe überschritten. Empfindliche Menschen und besonders Kleinkinder sollten belastete Gewässer meiden. Die Werte verändern sich schnell, so der Sprecher des LfU Rheinland-Pfalz. Eine Faustregel besagt, dass, solange die Sichttiefe größer oder gleich einem Meter ist, keine gefährlichen Mengen an Blaualgen zu erwarten sind.

Vor dem Besuch eines Badesees wird empfohlen, sich auf den Landesseiten zu informieren.



Die Blaualgen-Konzentration wird von mehreren Faktoren beeinflusst, wobei die Witterung eine Rolle spielt. Warum manche Seen immer wieder betroffen sind, bleibt unklar. "Letztendlich wissen wir nicht genau, warum Blaualgen dort seit nunmehr zehn Jahren im Sommer immer wieder zum Problem werden", sagte der Sprecher.

Blaualgen sind giftig
Die Giftstoffe der Blaualgen können bei Kontakt mit den Schleimhäuten Reizungen, Bindehautentzündungen der Augen oder Quaddeln auf der Haut verursachen. Beim Verschlucken drohen Magen-Darm-Beschwerden. Während der Blaualgenblüte wird davon abgeraten, das betroffene Wasser zur Bewässerung von Gemüse zu verwenden. Auch Fische aus den betroffenen Gewässern sollten nicht gegessen werden.
(dpa/bearbeitet durch Red)


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