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Pressemitteilung vom 15.08.2025    

Innovative Wohnprojekte im Westerwald: Ein Blick in die Zukunft

Im Westerwaldkreis wünschen sich viele Menschen, bis ins hohe Alter in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Angesichts des demografischen Wandels und der Wohnungsnot sind jedoch neue Ansätze gefragt, um dies zu ermöglichen. Die Seniorenpolitische Konzeption (SPK) des Kreises bietet Lösungsansätze.

Wohnen. (Fotoquelle: Pixabay/Uli Schmidt)

Westerwaldkreis. Der Wunsch, auch im hohen Alter in den eigenen vier Wänden zu verbleiben, ist im Westerwaldkreis weit verbreitet. Dies gilt insbesondere bei Hilfebedürftigkeit, Pflege oder Krankheit. Angesichts des demografischen Wandels und der spürbaren Wohnungsnot auf dem Land werden innovative Wohnformen immer wichtiger. Diese sollen ein gemeinschaftliches Zusammenleben im Alter mit unterstützenden Strukturen ermöglichen. Die Seniorenpolitische Konzeption (SPK) des Westerwaldkreises zeigt auf, welche Maßnahmen notwendig sind.

Eine zentrale Voraussetzung sei demnach die Anpassung von Häusern und Wohnungen sowie deren Umfeld. Die gesellschaftlichen Veränderungen führen dazu, dass gegenseitige Hilfe außerhalb der Familie - durch Freunde, Nachbarn oder ehrenamtliche Alltagsbegleiter - an Bedeutung gewinnt. Immer mehr Menschen können sich vorstellen, in einer Wohn-, Pflege- oder Hausgemeinschaft alt zu werden. In den letzten zehn Jahren sind bereits zahlreiche Wohnprojekte im Kreis entstanden, die laut SPK weiter ausgebaut werden sollten.




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Es sei auch wichtig, selbstbestimmtes Leben im Wohneigentum so lange wie möglich zu unterstützen und zu sichern, gegebenenfalls mit Betreuung. Auch die Schaffung von barrierefreien Einfamilien- und Wohnhäusern sollte durch Beratung von Bauherren und Architekten gefördert werden. Die Bedeutung von Beratungsangeboten zur Wohnanpassung nimmt zu.

Dies betreffe ebenso Nachbarschaftshilfen, Besuchsdienste, Essen auf Rädern und Mittagstischangebote. Die Entlastung pflegender Angehöriger und der Ausbau von Angeboten für Betreutes Wohnen zu Hause durch ambulante Dienste seien unverzichtbar. Laut SPK sind Vorträge und Veranstaltungen zum Thema Wohnen sowie die Arbeit der Pflegestützpunkte und der Gemeindeschwester+ hilfreich. Diese Angebote sollen künftig in allen Verbandsgemeinden als niedrigschwellige Unterstützung für ältere Menschen verfügbar sein. Eine verstärkte Betreuung älterer Menschen in Altenheimen erscheint hingegen weder sinnvoll noch finanzierbar. (PM des Senioren-Rat WW/Red)


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