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Pressemitteilung vom 22.07.2025    

Landtagsabgeordnete Jenny Groß war zum Austausch bei der Autobahn GmbH

Die Landtagsabgeordnete Jenny Groß (CDU) hat sich bei einem Besuch der Autobahn GmbH des Bundes in Montabaur gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Landtagsausschusses für Wirtschaft und Verkehr, Dr. Helmut Martin, über aktuelle Projekte und Herausforderungen informiert.

Jenny Groß (links) im Gespräch mit der Autobahn GmbH. (Foto: Marcel Willig)

Montabaur/Westerwaldkreis: Im Gespräch mit dem Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes, Markus Gerhards, und dem Leiter der integrierten Außenstelle Montabaur, Uwe Schminke, standen insbesondere Infrastrukturmaßnahmen im Fokus, die den Westerwaldkreis und Rheinland-Pfalz betreffen.

"Die A3 ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Rheinland-Pfalz und spielt für den Westerwald eine zentrale Rolle. Deshalb ist es mir wichtig, regelmäßig den Austausch mit der Autobahn GmbH zu suchen", erklärt Jenny Groß.

Thematisiert wurden neben den Planungen für Brückensanierungen und Neubauvorhaben vor allem die Parkplatzsituation für Lkw entlang der Autobahn. "Gerade für den Wirtschaftsverkehr und die Verkehrssicherheit brauchen wir dringend mehr Lkw-Stellplätze", betont Groß.

Ein wichtiges Projekt ist hier der Bau der neuen Autobahnabfahrt im Bereich der A3-Anschlussstelle Ransbach-Baumbach in Fahrtrichtung Köln. Mit dem Bau der nördlich der bestehenden Abfahrt gelegenen, zusätzlichen Autobahnrampe wird die Verkehrssicherheit im Bereich der Anschlussstelle erhöht und wird der Verkehrsknotenpunkt entlastet. Die Niederlassung West investiert in den kommenden Jahren insgesamt rund 10,4 Millionen Euro in das Bauprojekt.



Ein weiteres zentrales Anliegen war die finanzielle Ausstattung der Autobahn GmbH. "Damit dringend notwendige Projekte nicht nur geplant, sondern auch umgesetzt werden können, braucht es verlässliche Mittel - für die Planung genauso wie für den Bau", so die Abgeordnete.

Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Infrastrukturplanung war Teil des Gesprächs. "KI kann künftig einen wichtigen Beitrag leisten, um Prozesse effizienter zu gestalten. Voraussetzung ist jedoch, dass neben Ingenieuren auch ausreichend IT-Fachkräfte zur Verfügung stehen, um die Systeme zu entwickeln und anzuwenden."

Für Dezember ist bereits ein weiterer Austausch mit der Autobahn GmbH geplant. Jenny Groß sieht darin eine wichtige Grundlage für eine zukunftsorientierte Infrastrukturpolitik: "Nur durch einen engen und regelmäßigen Dialog können wir die Verkehrsinfrastruktur im Land nachhaltig stärken." (PM)


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