Werbung

Nachricht vom 27.04.2012    

Jetzt steht fest: Es war ein Wolf!

Untersuchung früher als erwartet abgeschlossen – Der Privatjäger erschoss bei Hartenfels einen echten Wolf. Das bestätigte auch das Umweltministerium in Mainz.

Montabaur. Am Freitag (27.4.), gab die Polizei in Montabaur früher als erwartet das Ergebnis bekannt: Soeben war ihr durch das Forschungsinstitut Senckenberg das Untersuchungsergebnis der Gewebeproben mitgeteilt worden, die von dem bei Hartenfels erschossenen Tier genommen worden waren.

So fanden Spaziergänger den toten Wolf vorige Woche Samstag in der Nähe des Haidenweihers bei Hartenfels.

Hartenfels. Danach handelt es sich bei dem am Freitag, 21.04.2012 im Westerwald getöteten Tier zweifelsfrei um einen Wolf. Ursprünglich hatte es geheißen, das Untersuchungsergebnis liege frühestens kommende Woche vor.

Damit sind die polizeilichen Ermittlungen jetzt zunächst abgeschlossen. Die Ermittlungsakte wird der Staatsanwaltschaft Koblenz zur weiteren Bearbeitung des Strafverfahrens vorgelegt. (Siehe dazu auch unseren ausführlichen Bericht „Aktuelles zum Westerwälder Wolf“ vom 23.4.2012)

Umweltministerin Höfken: Wolf im Westerwald bestätigt
Bei dem am 21. April bei Herschbach im Westerwald getöteten Tier handelt es sich um einen Wolf. Dies habe die genetische Analyse des Senckenberg Instituts in Gelnhausen ergeben, teilte das Umweltministerium am Freitag mit. Demnach handelte es sich um einen Wolf italienischer Abstammung.

Umweltministerin Ulrike Höfken: „Damit ist der traurige Verdacht bestätigt, dass der erste Wolf, der seit 123 Jahren in Rheinland-Pfalz gesichtet wurde, keine Chance hatte, sich in unserer heimischen Fauna anzusiedeln.“ Dieser Vorfall zeige, dass beim Schutz der seltenen Art noch viel geleistet werden müsse. Aufgrund der positiven Entwicklung der Wolfspopulationen in den Nachbarregionen hoffe man in naher Zukunft auf das erneute Auftreten des Wolfs in Rheinland-Pfalz.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Sachbearbeiter/in Infrastruktur, Umwelt und Bauen (m/w/d)

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen

ERP Administrator (m/w/d)

D&M KG
56204 Hillscheid

Erzieher/in im Anerkennungsjahr (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57518 Alsdorf

Pädagogische Fachkräfte für Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Fachkraft für Arbeits- und Gesundheitsschutz (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Mittelhof

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Der Wolf könne in friedlicher Koexistenz mit dem Menschen leben, so Höfken. Das Umweltministerium erarbeite zurzeit einen Wolfsmanagementplan, der sich an den bundesweiten Plänen zum Umgang mit Großraubtieren in Deutschland orientiere und Rheinland-Pfalz in Zukunft besser auf die Ankunft dieser willkommenen Art vorbereite. Damit sei auch der Dialog mit allen Interessengruppen wie Jäger und Schäfer verbunden.


Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Zauberhafte Zirkuswelt in Hachenburg: Kinder werden zu Stars der Manege

In Hachenburg wird am 29. April 2026 ein ganz besonderes Mitmach-Theater geboten, bei dem Kinder in die ...

Musikalisches Highlight in Dierdorf-Giershofen: Die Löffler-Chöre laden zum Konzert

Am 25. April 2026 wird das Dorfgemeinschaftshaus in Dierdorf-Giershofen zum Schauplatz eines besonderen ...

Tomatentage in Ingelbach - Ein Fest für alte Sorten

Charly Brust lädt erneut zu seinen beliebten Tomatentagen ein, bei denen seltene und traditionelle Tomatensorten ...

Osterfreizeit in Hölzenhausen: Vier Tage Naturabenteuer für Kinder

Im kleinen Ortsteil Hölzenhausen erlebten 23 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren eine unvergessliche ...

Remote Bondage bringt die Bühne in Koblenz zum Beben

Am 25. April 2026 wird der Circus Maximus in Koblenz zur Bühne für die FLINTA-Band Remote Bondage. Die ...

Neue Einsatzzentrale in Selters: Feuerwehr setzt auf modernste Technik

Am Standort der Stützpunktwehr Selters wurde eine neue Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) errichtet. Diese ...

Weitere Artikel


Tierschützer gewinnen vor Gericht

Die Vermittlung von Auslandshunden ist kein Tierhandel

Region/Lüneburg. Immer öfter haben deutsche ...

Nach der OP genügt ein Pflasterstrip

Chirurgie am Krankenhaus Dierdorf-Selters führt neue Methode mit superkleinen Instrumenten ein

Dierdorf/Selters. ...

Puderbach sichert sich vorzeitig den Klassenverbleib

Viele hochkarätige Chancen vergeben - Zuschauer sahen ein kurzweiliges Fußballspiel mit vielen Torchancen ...

Kreis- und Bezirksmeisterschaften in Kroppach

Gut besucht war die Kreis- und Bezirksmeisterschaft des Bezirks 13 Altenkirchen/Westerwald in Kroppach. ...

Die Unternehmensgeschichte mitgeprägt

Das hat Seltenheitswert: Willi Simon ist seit fünf Jahrzehnten bei der Westerwald Bank beschäftigt. Damit ...

Vorsitzende Christin Hahnenstein im Amt bestätigt

Im Dekanat Bad Marienberg wurde eine neue Mitarbeitervertretung gewählt. Vorsitzende Christin Hahnenstein ...

Werbung