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Pressemitteilung vom 05.07.2025    

CDU fordert Nachverhandlungen: Hebammen-Vertrag benachteiligt und gefährdet Beleghebammen

Die Geburt eines Kindes ist ein bedeutender Moment, der eine zuverlässige Betreuung erfordert. Doch in Rheinland-Pfalz steht die Geburtshilfe vor großen Herausforderungen.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Rheinland-Pfalz. Die geburtshilfliche Versorgung in Rheinland-Pfalz ist zunehmend gefährdet, da immer mehr Stationen, insbesondere im ländlichen Raum, schließen. Ab dem 1. November tritt ein neuer Hebammenhilfevertrag in Kraft, der zwar angestellten und außerklinisch tätigen Hebammen Verbesserungen bietet, jedoch freiberufliche Beleghebammen benachteiligt. Diese sind in vielen Kliniken das Rückgrat der Versorgung. Jenny Groß warnt: "Viele von ihnen fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz - und kündigen bereits heute ihre Verträge." Dies betrifft konkret auch das Krankenhaus Dernbach im Westerwald, das kürzlich auf das System der Beleghebammen umgestellt hat.



In Rheinland-Pfalz begleiten Beleghebammen rund 20 Prozent aller Geburten in Kliniken, in manchen Regionen sogar bis zu 30 Prozent. Ohne gezielte Maßnahmen drohen erhebliche Versorgungslücken, insbesondere in strukturschwachen Gebieten und während der Urlaubszeiten. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die CDU-Landtagsfraktion ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgestellt. Jenny Groß, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, erklärt: "Wir fordern die Landesregierung auf, sich für Nachverhandlungen des Vertrags auf Bundesebene einzusetzen, die Landesförderprogramme auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und vor Ort flexible Lösungen mit Kommunen und Kliniken zu entwickeln." (PM/Red)


Mehr dazu:   Gesundheitsversorgung   CDU  
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