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Pressemitteilung vom 25.06.2025    

Badedermatitis im Westerwaldkreis: Gesundheitsamt warnt vor Zerkarien in Badeseen

Das Gesundheitsamt des Westerwaldkreises warnt vor Badedermatitis durch Zerkarien in Frischwasserseen der Region. Mehrere Fälle wurden in den letzten Tagen gemeldet. Badegäste sollen Vorsichtsmaßnahmen beachten, um Hautreizungen zu vermeiden.

Mikroskop-Aufnahme einer Zerkarie (Foto: NABU Archiv)

Westerwald. Zerkarien sind die Larven eines Fadenwurms, die eigentlich Wasservögel als Wirt bevorzugen. Sie kommen in Flachwasserbereichen von Badeseen vor, vor allem bei Schönwetterperioden nach kühleren Tagen. Auf der Suche nach einem Wirt können sie auch die Haut von Badenden befallen. Die Larven sterben jedoch sofort ab und lösen eine Immunreaktion aus. Diese führt zu einem roten Hautausschlag mit juckenden Papeln, der jedoch harmlos ist und ohne bleibende Schäden abheilt.

Vorbeugende Maßnahmen
Badegäste sollten Flachwasserzonen meiden und sich nach dem Baden möglichst direkt abduschen. Auch das sofortige Ausziehen nasser Kleidung wird empfohlen. An Badestellen, an denen aktuell Zerkarien bekannt sind, wird vor Ort schriftlich gewarnt. Grundsätzlich kann der Befall aber an allen Badeseen auftreten. Aufgrund des harmlosen und selbstlimitierenden Verlaufs der Hautreaktion sind Badeverbote nicht erforderlich.




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Überwachung der Badeseen
Die Badeseen im Westerwaldkreis werden regelmäßig durch das Gesundheitsamt überwacht. Bei der letzten Überprüfung am Mittwoch, 18. Juni, wurden exzellente Werte für Escherichia coli und intestinale Enterokokken festgestellt. Das Landesumweltamt überwacht zudem den Blaualgengehalt. Sollte es hier zu Grenzwertüberschreitungen kommen, wird ein Badeverbot ausgesprochen und ausgeschildert. So wurde der Postweiher bei Freilingen seit Montag, 16. Juni, wegen Blaualgen gesperrt.

Sicheres Badevergnügen
Wer Badegewässer nutzt, sollte diese vorab mit allen Sinnen prüfen. Wasser, das verschmutzt ist, Schlieren aufweist oder unangenehm riecht, sollte gemieden werden. Für alle, die ganz sicher gehen wollen, bieten sich Freibäder mit geprüfter Wasserqualität und moderner Wasseraufbereitung als Alternative an. (PM/Red)


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