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Pressemitteilung vom 16.05.2025    

Glockenläuten und Gottesdienst: Kirburg gedenkt dem Ende des Zweiten Weltkriegs

Zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs setzten die Kirchengemeinden von Kirburg und Hachenburg ein Zeichen für Frieden und Erinnerung. Eine europaweite Aktion verband Gemeinden im gemeinsamen Gedenken, während ein bewegender Gottesdienst in Kirburg stattfand.

Zahlreiche Gäste nutzen nach dem Friedensgottesdienst die Gelegenheit zum Austausch. Vorne: Diakon Michael Krämer und Zeitzeugin Heidi Schäfer-Bertram (Foto: Rüdiger Stein)

Kirburg. Am Freitag (9. Mai) läutete die Glocke der Evangelischen Kirchengemeinde Kirburg für 15 Minuten im Rahmen der europäischen Initiative "Europe rings for peace". Diese von der Kulturkirche Chemnitz ins Leben gerufene Aktion vereinte Kommunen und Kirchengemeinden in ganz Europa, um an das Kriegsende zu erinnern. Glocken, die einst für Waffen eingeschmolzen wurden, standen nun als Symbol für Frieden und Völkerverständigung.

Am Sonntag (11. Mai) fand in der evangelischen Kirche Kirburg ein Ökumenischer Gottesdienst statt. In Gebeten, Lesungen und Liedern wurde sowohl an das Leid des Zweiten Weltkriegs erinnert als auch Dankbarkeit für 80 Jahre Frieden in Deutschland ausgedrückt. Diakon Michael Krämer und Pfarrer Rüdiger Stein hoben in ihren Ansprachen die Verantwortung hervor, gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung einzutreten. Ihr eindringlicher Appell lautete: "Nie wieder".




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Ein emotionaler Moment war der Bericht von Heidi Schäfer-Bertram, der stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenvorstands. Sie schilderte ihre Erlebnisse als fünfjähriges Mädchen, das mit ihrer Familie aus Westpreußen fliehen musste. Im kalten Januar 1945 erlebte sie die Schrecken der Flucht und die Angst vor Bombardierungen. Beim anschließenden Kirchenkaffee im Gemeindehaus tauschten sich zahlreiche Gäste persönlich aus. (PM/Red)


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