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Nachricht vom 13.05.2025    

Die Geschichte der Mobilfunknetze: Von GSM zu 5G

RATGEBER | Schon in den frühen 1990er-Jahren waren Mobilfunkgeräte keineswegs so handlich wie heute. Die ersten Modelle wirkten fast wie kleine Koffer und waren nur für den Sprachdienst ausgelegt. Dennoch war bereits damals abzusehen, dass die drahtlose Kommunikation das Alltagsleben grundlegend verändern würde. Seit den Anfängen mit analogen Systemen hat sich das Mobilfunknetz über mehrere Generationen entwickelt und bietet heute schnelle Datenübertragung, Videotelefonie und Zugriff auf breit gefächerte Online-Dienste. Um zu verstehen, wie sich diese Technik so rasant entfaltete, bedarf es eines genauen Blicks auf die wichtigsten Meilensteine – angefangen bei GSM über UMTS bis hin zu LTE und 5G.

Symbolfoto (KI generiert)

Von GSM zu UMTS: Die ersten großen Entwicklungsschritte
Der Übergang von analoger zu digitaler Funktechnik stellte in den 1990er-Jahren einen beachtlichen Fortschritt dar, denn das GSM-System (Global System for Mobile Communications) legte das Fundament für Millionen neuer Endgeräte weltweit. Inmitten dieses Wandels etablierte sich rasch die Idee, dass Mobilfunk nicht nur für Telefonate genutzt werden sollte, sondern auch für Nachrichten, Datenverbindungen und sogar multimediale Inhalte. Wer sich für ein neues Handy interessiert, kann heute problemlos ein neues Handy im Onlineshop bestellen.

Standardisierung des GSM-Netzes
GSM nutzte erstmals eine international einheitliche Frequenzvergabe, was grenzüberschreitende Telefonie ermöglichte und das Roaming-Konzept begründete. Die Einführung eines Zeitschlitzverfahrens (TDMA) sorgte dafür, dass mehrere Nutzer gleichzeitig über eine Funkzelle kommunizieren konnten. GSM bot zudem verbesserte Sprachqualität und höhere Datensicherheit.

Übergang in das UMTS-Zeitalter
Mit UMTS gelang ein wichtiger Umbruch: Die Geschwindigkeit stieg von GSM-üblichen 14,4 kbit/s auf mehrere hundert kbit/s, später sogar in die Mbit/s-Bereiche. UMTS führte mobile Datendienste wie Video-Streaming ein. Ein neues Zugriffsverfahren namens WCDMA (Wideband Code Division Multiple Access) ermöglichte diese Entwicklung.

LTE und 5G: Vom schnellen Datenstrom zum intelligenten Netzwerk
Nach UMTS sorgte LTE (Long Term Evolution) für eine deutliche Beschleunigung: Downloadraten im zweistelligen Mbit/s-Bereich wurden Standard. Diese Leistung erlaubte zügiges Surfen, Videokonferenzen und das Streamen hochauflösender Inhalte. Für Leser, die tiefer in die Materie eintauchen möchten, bieten sich weiterführende Einsichten in die Mobilfunktechnologie an.

Facettenreiche Einsatzmöglichkeiten mit 5G
Mit 5G verändert sich das Mobilfunknetz erneut grundlegend. Gigabit-Geschwindigkeiten, geringe Latenz und die Vernetzung zahlreicher Geräte eröffnen neue Möglichkeiten, vom Internet der Dinge bis zur Telemedizin.

Die Zukunft des Mobilfunks
Die Entwicklung geht weiter: Künftige Technologien wie 6G stehen bereits in den Startlöchern. Sie werden noch höhere Geschwindigkeiten und neue Anwendungen ermöglichen, die heute kaum vorstellbar sind.

Fazit
Die Geschichte der Mobilfunknetze ist eine Geschichte des ständigen Wandels. Von den ersten analogen Telefonen über GSM und UMTS bis hin zu 5G – der Mobilfunk hat unser Leben revolutioniert und wird dies auch in Zukunft weiter tun. (prm)




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