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Nachricht vom 17.04.2025    

"Wie et fröher wor": Konfirmation in den 1970ern mit Hachenburger Pils vor der Haustür

Von Regina Morkramer

Es dürfte ein vertrautes Bild aus vielen Familiefotoalben sein: Die Verwandtschaft nutzt das gute Wetter, und trinkt in geselliger Runde ein Bier vor der Tür, vergnügt prostet man in die Kamera: Unsere Leserin aus der Verbandsgemeinde Hamm erzählt in der Serie "Wie et fröher wor", wie sie ihre Konfirmation in Erinnerung hat.

Konfirmation 1974 (Foto: privat)

Region. Onkel Willi und Tante Erna, Tante Christel und Onkel Paul, Onkel Reinhold und Tante Else… Die Namen dürften in vielen Familien ähnlich sein, das Erscheinungsbild auch, die Tagesgestaltung sowieso: Wenn in den 1970er Jahren Konfirmation gefeiert wurde, war das ein Großereignis und da durfte auch die liebe Verwandtschaft natürlich nicht fehlen. Unsere Leserin aus der Verbandsgemeinde Hamm, heute 65 Jahre alt, erzählt uns davon:

"Ich bin 1974 in Hamm konfirmiert worden von Pfarrer Rosenkranz. Auf dem Bild bin ich hinten rechts zu sehen. Heute kann man sich das kaum noch vorstellen, aber wir waren so ziemlich die ersten Mädchen, die zur Konfirmation Hosen trugen! Und natürlich Blusen und Hemden mit großen Kragen, das war Mode damals, bei Jungs und Mädels. Nach der Feier in der Kirche zu Hause mit Kaffee und Kuchen ging man dann zum gemütlichen Teil über; bei uns bedeutete das meistens auch irgendwann: ‚Ein Bier vor der Haustür!‘ Bei einem blieb es dann selten… Auf dem Foto sieht man verschiedene Onkel und Tanten, Cousinen und Cousins - die Frau vorne ganz in Weiß war die ‚Kochfrau‘, eine entferntere Verwandte meiner Mutter, die an diesem Tag den Großteil der Arbeit in der Küche übernahm. Ein Teil der Familie war noch drinnen, andere gingen gerade spazieren. Später kamen dann alle wieder zum Abendessen zusammen und dann war der schöne Tag geschafft!"

Machen auch Sie mit und zeigen Sie uns, "wie et fröher wor"!
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